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Ungarische Torten
    
     
Windbeutel / Képviselőfánk
      
Windbeutel und einige Spezialitäten auf dieser Seite kennt man im deutschsprachigen Raum genauso, auch wenn die Ungarn diese - aufgrund einer Beliebtheitsskale - als eigene Konditoreiprodukte betrachten. - Windbeutel selbst hat einen k.u.k.-Vergangenheit, allerdings streiten sich die Franzosen und Italiener über den Ursprung des schon rd. 200 Jahre bekannten Rezeptes.
 
Unter den Videos über die Zubereitung fanden wir dieses am besten geeignet für die Demonstration. Zutaten und Zubereitung siehe unter dem Video:

   
     
Zutaten für den Brandteig: 250 ml Milch, 1 Prise Salz, 60 g Butter, 150 g Mehl, 4 Eier.
Evtl. weitere Zutaten: Vanillemark, Vanillezucker, Zitronenabrieb.
  
Zutaten für die Füllung: 300 ml Schlagsahne und etwas Puderzucker.
 
Evtl. weitere Zutaten: ca. 250 g Himbeeren, Erdbeeren, Marmelade oder Konfitüre.
  
Zubereitung: Milch mit Salz und Butter aufkochen, vom Herd nehmen und das Mehl unterrühren - dabei den Teig anbrennen (daher die Bezeichnung Brandteig), bis sich ein weißer Belag im Topf gebildet hat und der Teig noch vom Topf löst. - Den Teig in einer Schüssel auskühlen und die Eier mit dem Teig ordentlich vermischen. Die Teigmasse in Spritzbeutel füllen.
  
Ofen auf 200°C vorheizen. Aus dem Spritzbeutel auf einem gefetteten Backblech oder Backpapier kleinere Brocken - wie im Video - aufspritzen und diese im Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Danach quer halbieren - wie im Video.
 
Schlagsahne aus einem Spritzbeutel in die Aushöhlungen der unteren Hälfte der Windbeutel füllen und die Sahnefüllung evtl. mit Früchten oder Konfitüre ergänzen. Deckel darauf!
  
Servieren:  mit Puderzucker bestreuen.
  
     
     
Cremeschnitten / Krémes
      
Cremeschnitte Das Rezept ist identisch mit den deutschen Cremeschnitten, daraus abgeleitet entstand sogar die ungarische Bezeichnung Krémes. Cremeschnitten kennt man auf dem gesamten Balkan unter der Bezeichnung Krempitta und dieses Wort klingt griechisch.
  
Wir zeigen Krémes, weil er das beliebteste Konditoreiprodukt der Ungarn ist. Wenn Cremeschnitt in manchen Konditoreien oder Cafés nicht angeboten wird, dann hat das einen wirtschaftlichen Hintergrund, denn billiger bekommt man dort nichts. Mit Zuckerglasur haben wir die Cremeschnitte in Ungarn nie gesehen, dort wird stets Blätterteig verwendet und oben mit Puderzucker bestreut.
    
Blätterteig-Zutaten und Zubereitung: Blätterteig aus 400 g Mehl (ergibt ca. 600 g Blätterteig) selbst zubereiten oder fertig aus dem Tiefkühlfach, ausgerollt auf zwei Backblechböden, bei 200°C je nach Ofen in 15-20 Minuten knusprig backen. Puderzucker zum Bestreuen.
 
Zutaten für die Creme: 1 l Milch, 250 g Zucker, 1 Pkg Vanillezucker, 60 g Speisestärke, 4 Eigelb, 4 Eiweiß.
 
Zubereitung der Creme: Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren, Speisestärke in 100 ml Milch glatt rühren. Die restliche Milch mit dem Vanillezucker aufkochen, die Eigelbmasse dazugeben und unter ständigem Rühren erneut aufkochen und den Milchtopf vom Herd nehmen. 4 Eiweiß mit 2 EL Zucker zu steifen Schnee schlagen und unter die heiße Creme heben.
   
    
    
Französische Cremeschnitten / Franciakrémes
      
Französische Cremeschnitten Alles zwischen zwei Blätterteigplatten, unten wie Cremeschnitte, oben mit einer zusätzlichen Sahnecremeschicht, mit Puderzucker oder einer kakaohaltigen süßen Lasur nach eigenem Gutdünken. Tipp: Die Blätterteigplatten und Cremeschichten lassen sich ohne Dr. Oetker & Co viel einfacher zubereiten und schmecken dann weniger künstlich.
          Klicke auf das Bild >>>
Französische Cremeschnitte 
    
    
    
     
Rigó Jancsi Schokoladenkremeschnitten
      
Rigó Jancsi Es ist ein in allen Teilen extrem kakaohaltiges Dessert, benannt nach dem Zigeunerprimasch Jancsi Rigó. Der Legende nach soll das Rezept im Jahre 1896 nach seinen Wünschen entstanden sein und der Zigeunrprímasch soll diesen Kuchen damals zu seiner zweiten Hochzeit mit einer Prinzessin, einer US-amerikanischen Millionärin bestellt haben. Die Ehe gab es tatsächlich, auch wenn sie nicht lange hielt. Eine andere Legende besagt, dass der Geigenvirtuose diesen Kuchen in einem bestimmten Konditoreicafé am József körút (Josefring, heute 8. Stadtbezirk) in der Nähe seiner Behausung in Budapest oft bestellt haben soll. Wie auch immer, es ist eine einfache, besonders preisgünstige Köstlichkeit mit einer k.u.k.-Vergangenheit, die leicht zu erlernen ist. In Österreich ist "Rigo Jancsi" genauso bekannt, obwohl es nahe liegt, dass die Legende eine Erfindung eines damals bekannten Kuchenbäckers in Budapest war.
Bei diesem Kuchen handelt es sich um einen glasierten Schokoladenkuchen mit einer dicken Schicht puddingartigen Schokoladencremefüllung zwischen zwei stark kakaohaltigen Tortenböden. Der gesamte Kuchen hat eine schwammige Konsistenz, sogar die Glasur soll ideal weich für Gebißträger sein, weil der Zigeunereprímasch nach seinen unzähligen Frauengeschichten keine Zähne mehr hatte. Wir haben bisher kein geeignetes Video für die Demonstration der Zubereitung gefunden, betrachten Sie doch das folgende Werbevideo eines Konditoreicafés aus Nordungarn, das wenigstens das Aussehen der fertigen Köstlichkeit perfekt dokumentiert. Zutaten und Zubereitung siehe unter dem Video:
     
    
Zutaten für den Teig: 150 g Zucker, 150 g Mehl, 40 g Kakaopulver, 9 Eier.
  

Teig-Zubereitung: Eier, Zucker, Mehl und Kakaopulver zu einer Schokoladenbisquitmasse rühren und auf einem gebutterten Backblech verteilt bei 190°C in 10 Minuten fertigbacken. Nach dem Abkühlen den Tortenboden halbieren.
  
Zutaten für die Füllung: 100 g Puderzucker, 80 g Kakaopulver, 10 g gelöste Gelatine, 500 ml Schlagsahne.
  

Zubereitung:
Die Sahne steif schlagen, Puderzucker und Kakao verrühren, Schlagsahne unterrühren, die Gelatine gut untermischen. Die Creme auf der Hälfte des des Teigs verteilen, glatt streichen un wenn sie steif ist, die andere Hälfte des Teiges darüber legen. Die obere Fläche mit geschmolzener Schokolade begießen und nach dem Erstarren in ca. 4x4 cm Quadrate schneiden.
   
     
     
Eszterházy-Torte / Eszterházy torta
      
Eszterházy Torte Die Eszterházy-Torte wurde nach Paul III. Anton von Eszterházy (1786-1866) benannt und wurde in Ungarns Hauptstadt Budapest allmählich, erst zu Ende der Donaumonarchie richtig beliebt. Sie besteht aus bester Buttercreme zwischen 5 Biscuitböden, oben mit einer süßen Zuckerlasur und einem Sahnehäubchen. Die Geschmack gebenden Zutaten (gemahlene Nüsse, Mandeln und Kaffee) lassen sich enorm variieren, auch in den einzelnen Schichten. Die Eszterházy-Torte wird auch schnittenförmig hergestellt. Sie ist bei den Ungarn beliebter als die zwischen den Zähnen knisternde, in Hochglanzprospekten gelobte Dobos-Torte. In Österreich ist die Marke geschützt und in der Beschreibung steht u.a., dass diese Torte immer 5 Bisquitplatten enthalten muss.
     
Was auch immer im Schloss Eszterházy als ältestes Rezept geschützt und geheim gehalten wird, Tatsache ist, dass das Originalrezept der Torte, die zum ersten Male vom Hofbäcker auf Bestellung geliefert wurde, heute nicht mehr existiert. In Wien wird aber vieles für die als "original" oder "österreicherisch" gebranndmarkte Produkte vieler Zuckerbäcker getan. So gibt es unzählige, geheimgehaltene Rezepte von Konditoreiprodukten, die hier und da unter Verschluss gehalten werden, aber in fast allen Wiener Konditoreicafés angeboten werden. Soviel über die Geheimniskremerei mit dieser Torte.
 
Die einzelnen Tortenböden werden aus einer Mischung von gemahlenen Walnüssen und Eierschaum gebacken. Die Füllung beteht aus einer Walnusscreme, die mit Orangenlikör abgeschmeckt wird. Die Glasur ist ein Fondant (pastöse Zuckermasse), das zusätzlich mit einem bestimmten Eszterházy-Streifenmuster verziert wird.
 
Das folgende Demonstrtionsvideo ist eine perfekte Präsentation der häuslichen Zubereitung. Zutaten und Zubereitung siehe unter dem Video:
  
    
Teig-Zutaten: 100 g gemahlene Walnüsse, 100 g gemahlene Mandeln, 6 Eiweiße, 6 EL Staub- bzw. Puderzucker, 1 EL Mehl, 1 TL gemahlener Kaffee.
  
Creme-Zutaten: 250 ml Milch, 150 g Butter, 150 Staub- bzw. Puderzucker, 6 Eigelbe, 3 EL Mehl, Vanillenmark (oder 2 Pkg Vanillezucker), 100 ml Kaffee.
 
Deckschicht-Zutaten: 100 g Zucker für Fondant, 50 g Essschokolade, 50 g Mandelblätter, ca. 20 Stk. Mandeln (1 Stück pro Portion).
 
Vermerk zu den Zutaten: Wenn Alkohol, dann nur Orangenlikör, aber keine Marmelade gehört in diese Torte nach Originalrezept, wie in den Medien laufend vorgegaukelt wird. Buttercreme, Mandeln und Walnüsse bestimmen den Geschmack, ein kräftiger Kaffeeduft täuscht eine Caféambiente vor.

Zubereitung: Die häusliche Zubereitung zum Nachahmen betrachten Sie bitte im Video. Die Arbeit ist sehr mühselig und kann 2-3 Stunden dauern.
   
     
     
Dobostorte / Dobostorta
      
Die bekannteste, aber nicht die beliebteste Torte in Ungarn - eine der beiden Konkurrenten zur Sachertorte...
   
Die Benennung der Torte bezieht sich an Josef C. Dobos, den Küchenchef und Erfinder dieser Torte, die zu einer Ausstellung in Budapest im Jahre 1885 kreiert wurde. Der Legende nach durfte die in Deutschland als Sissy bekannte Lizzy mit Kaiser und König Franz-Joseph als erste probieren und ihre Begeisterung war so groß, dass die Torte in wenigen Wochen europaweit bekannt wurde.
  
Die Dobostorte besteht aus sechs Bisquiteböden, gefüllt mit einer Vanillin-Buttercreme mit einem Hauch von Espresso- und Schokoladencreme und obenauf eine Karamelllasur, die für die längere Haltbarkeit bzw. gegen Austrocknung sorgen soll. Ob die Dobostorte eine mit Karamelllasur bedeckte Kopie der schon früher, mindestens seit 1872 bekannten bayerischen Prinzregententorte ist, darauf möchten wir hier nicht eingehen.

   
    
Wie man die Dobostorte heute im Ungarnladen "Magyar Bolt" in Zürich bekommt, sieht man nach einem Klick auf das Bild >>>
Dobostorte
Im Originalrezept der Dobos Torte steht für die Füllung eine Vanillie-Buttercreme mit einem Hauch von Schokoladengeschmack. Das Bild rechts soll verdeutlichen, dass man nicht überall nach dem Originalrezept arbeitet und so sieht es aus, wenn man mehr Kakao in die Cremefüllung mischt, als notwendig >>>
Zutaten für den Teig: 125 g Kristallzucker, 150 g Mehl, 6 Eier.
  
Zutaten für die Füllung: 350 g Butter, 300 g Puderzucker, 2 Pkg. Vanillezucker, 70 g Kakaopulver, 3 Eigelb.

Zutaten für die Glasur: 200 g Zucker.
  
Zubereitung: 6 Eier, 125 g Kristallzucker, 150 g Mehl zu einer Biskuitmasse kneten und auf dem gebutterten Backblech einer Springform ausbreiten. Insgesamt 6 Biskuitscheiben sollen daraus werden. Die einzelnen Platten werden leicht mit Espressokaffee betröpfelt.
  
Kakaocreme-Füllung: Den Puderzucker mit Eigelb, Kakaopulver und Butter schaumig rühren.
  
5 Biskuitscheiben mit der Kakaokreme bestreichen und im Kühlschrank einfrieren.

1 Biskuitscheibe mit der noch heißen, karamellisierten Glasurmasse übergießen und solange noch weich, vor dem Erstarren mit einem gefetteten Messer in portionsgroße Tortenstücke spalten. Die karamellisierten Zipfeln nach dem Auskühlen Stück für Stück einzeln auf die kalte Torte legen. Die Torte wird beim Serviervorgang den karamellisierten Biscuitzipfeln entsprechend, mit einem nassen Messer aufgeschnitten.
    
      
    
Gerbaud-Schnitten / Zserbó szelet
      
Das Konditoreikaffee Gerbaud im Zentrum von Budapest gehörte ursprünglich Heinrich Kugler. Nach ihm bennant sind die Kugler-Kugeln, die mit den berühmten Mozart-Kugeln vergleichbar sind. Ein anderes Zugpferd des Konditoreikaffees ist dieses Dessert, das nach dem zweiten Besitzer der gastronomischen Stätte, Emil Gerbaud benannt und von ihm um die 19./20. Jahrhundertwende kreiert wurde. Ob aus Wien abgekupfert, darüber spricht man in Budapest nicht, wo zu damaligen Zeiten alles aus Wien abgekupfert und noch größer erbaut wurde, als das Original.
  
Geschmacksgebende Komponenten sind Kakao, Vanillinzucker und Aprikosenmarmelade. Nach Aussehen und Geschmack ist der Gerbaud-Schnitten ein gleichwertiger Konkurrent zur Sachertorte.
Gerbaud-Schnitten
    
     
    
   
   
Ungarn-Tourist Team                                                                                                               
   
 
     

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Sie wollen endlich mal ein Gulasch nach Originalrezept in Budapest genießen. Dann nichts wie hin.
Das Essen in Ungarn ist fett und schwer, damit muss man einfach rechnen, wenn man in Ungarn einen Urlaub macht.
Zur ungarischen Küche gehört nun mal das Schmalz. Als Geschmacksträger bringt es die Zwiebeln und den Paprika zur Geltung.
Es ist viel gesünder, als sogenannte Ernährungsberater in Deutschland denken, denn
der Mensch kann die genetisch vorhandene Abwehrkraft gegen den Krebs nur durch fettes Essen und viel Bewegung stärken.
Niemand sagt, dass man viel essen muss!