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Formel 1 am Hungaroring in Mogyoród bei Budapest
    
Der Hungaroring befindet sich an der nordöstlichen Außengrenze der ungarischen Hauptstadt in der Ortschaft Mogyoród. Das Dorf liegt direkt an der Autobahn M3 von Budapest in Richtung Ukraine, 19 Kilometer entfernt von Budapest, gemessen vom westlichen Donauufer an der Kettenbrücke. Apartments in Budapest
  
Nach einigen kleineren Umbauten bekam die Strecke im Jahre 2003 ihre jetzige Linienführung, nun ist sie 4381 Meter lang. Wegen ihrer engen Streckenteile und scharfen Kurven ist es schwer, hier zu überholen, deshalb wird der Hungaroring oft mit dem Stadtkurs in Monaco verglichen.
  
Seit 1986 wird der Große Preis von Ungarn in Mogyoród am Stadtrand von Budapest entschieden. Der Hungaroring wurde weitgehend nach den Ideen von Niki Lauda mit dem Motto „safety first“ gebaut. Unter Fahrern gilt der Hungaroring als die Strecke, auf der bis auf eine Stelle kurz vor dem Ziel schlecht zu überholen ist. Der Streckenverlauf erfordert die höchste Konzentration der Fahrer und soll noch schwieriger sein, als Monte Carlo. Fahrer bezeichnen die Piste als "Monte Carlo ohne Planken".
Zigarettenwerbung ist in der EU für den Otto Normalbürger verboten - das zählte für die Formel 1 lange nicht. Wie oder wofür auch immer, die Brüsseler Kommissare machen schon Ausnahmen. Abstrus oder korrupt sind sie bestimmt nicht, darauf kannst du schon wetten!
Die Tribünen sind in die umliegenden Hügel integriert und ermöglichen beste Sicht auf ca. 80% der Rennstrecke, die größte Sichtweite im Formel-1 Zirkus überhaupt.
 
Die Piste in einer Hügellandschaft der nördlichen Pusztaausläufe gilt als wellig und staubig. Bei Trockenheit besteht Rutschgefahr über den Staub, noch gefährlicher ist jedoch die schmierige Fahrbahn bei einsetzender Regennässe.
Vergrößerung auf Klick Es gibt kaum eine Möglichkeit zur Überholung - und wenn das Wetter mitspielt, wie fast immer, dann beansprucht die sommerliche Hitze die Fahrer äußerst stark. Ein richtiges Regenrennen gab es bisher nur im Jahre 2006, ein verrücktes Rennen, das Jenson Button in seinem Honda für sich entschied, weil sein Team die besten Wetterpropheten hatte und dreimal richtig zwischen Normal-, Regen- und Intermedialreifen wechselte.
  
 Piste und Lageplan der Eintrittskarten  
  • Gefahren werden 70 Runden = 306,63 km,
  • Eine Runde ist 4.381 Meter lang und hat 14 Kurven,
  • Der größte Höhenunterschied beträgt 36 Meter,
  • Die größte Steigung 6,2%, der Abwärtsgang sinkt mit max. 7%,
  • Die Zielgerade ist 789 Meter lang, die Länge der Boxengasse beträgt 304 Meter,
  • Die Strecke zwischen Autobahn M3 und Hungaroring heißt "Bernie Avenue".
Fahrerstrategien: Ein Überholen ist seit dem Umbau im Jahre 2003 eher möglich, trotzdem: 14 enge Kurven und nur eine 770 Meter lange Gerade machen Überholmanöver fast unmöglich, zumal auf 66% der Strecke gebremst wird. Bei meist trockenem Wetter ist die Piste staubig und rutschig. So wird in den ersten 3-4 Runden zuerst der Staub von der Piste bereinigt, danach werden die Runden laufend, bis zu 4 Sekunden schneller. Die Pit-Stopp-Strategie hat einen wesentlichen Anteil am Erfolg. Da man kaum überholt wird, werden die Tanks vor dem Start voll aufgefüllt, damit man mit einer Füllung am weitesten kommt und dann seine schnellste Runde drehen kann, wenn die Konkurrenz womöglich schon in der Boxengasse und nicht im Wege steht.
       
     
Den Hungaroring erreicht man im öffentlichen Verkehr mit einem Shuttlebus oder per S-Bahn plus 2 km Fußweg.
   
Shuttlebus:
Während der Formel-1 Tage fährt ein Shuttlebus der Budapester Verkehrsbetriebe (BKV) kostenlos, wenn man eine Eintrittskarte zum Hungaroring hat. Der Shuttlebus  fährt von Freitag bis Sonntag:
   
Von der Árpád Brücke (östliche Seite) zum Hungaroring
zwischen 7:30 und 16:00 Uhr - je nach Stoßzeit - alle 15-30 Minuten

und zurück vom Hungaroring zur Árpád Brücke (östliche Seite) in Budapest

zwischen 11:00 und 19:00 Uhr - je nach Stoßzeit - alle 5-30 Minuten.
   
S-Bahn (HÉV):
Örs Vezér tér Platz ist eine größere Haltestelle bzw. Umsteigestation der Metrolinie 2. Von hier aus fährt die S-Bahnlinie nach Gödöllő täglich von 04:30 Uhr mindestens alle 30 Minuten nach Mogyoród und ebenso zurück. Von der S-Bahnhaltestelle "Szilasliget" oder "Hungaroring" bis zur Rennstrecke Hungaroring ist der Fußweg rd. 2 km lang.
Fährt man in der Stadt vom Ostbahnhof los, so dauert die beschriebene Fahrt in U- und S-Bahn mit dem Fußweg zusammen etwa anderthalb bis 2 Stunden lang.
   
Per PkW:
Die Autobahnabfahrt zum Hungaroring in Mogyoród befindet sich genau 20 km entfernt von der Kettenbrücke im Zentrum von Budapest. Die Autobahn M3 Richtung Nyíregyháza ist bei 18 km zu verlassen, danach die Schilder zum Hungaroring folgen.
   
Übernachtung Für motorisierte Formel-1 Gäste verkehrsgünstig liegen unsere Ferienapartments:
   
Alle Unterkünfte in Budapest sind erfahrungsgemäß ausgebucht während der Formel 1 Tage. Wir sind jedoch vor Ort und auch im letzten Moment gerne bereit, für Sie eine geeignete Unterkunft zu besorgen. 
Nur wenige Tage nach dem Formel-1 Rennen findet das Sziget Fesztival jedes Jahr auf der Donau-Werftinsel in Óbuda im Nordwesten von Budapest statt. Dies ist die größte Rockveranstaltung in Europa. Für den Besuch beider Veranstaltungen eignen sich eine Reihe von Ferienwohnungen in unserem Angebot. Eine frühzeitige Reservierung ist erforderlich, erfahrungsgemäß vergeben wir die letzten Apartments etwa einen Monat vor dem Festival. Sziget Fesztival
     
Formel 1  Terminkalender 2017
Termin
  Großer Preis
  Ort
Zeit (MEZ)
26.03.
  Australien   Melbourne 06:00
09.04.   China  Shanghai 08:00
16.04.   Bahrain  Sachir 17:00
30.04.  Russische Fahne Russland  Sotschi/Krasnodar 14:00
14.05.  Spanische Fahne Spanien  Barcelona/Katalonien 14:00
28.05.  Monegassische Fahne Monaco  Monte Carlo 14:00
11.06.   Kanada  Montreal/Quebec 20:00
25.06.  Aserbaidschan Aserbaidschan  Baku 15:00
09.07.  Österreichische Fahne Österreich  Spielberg/Steiermark 14:00
16.07.  Fahne von Großbritannien Großbritannien  Silverstone/Northamptonshire 14:00
30.07.
 Ungarische Fahne Ungarn  Mogyoród bei Budapest 14:00
27.08.  Belgische Fahne Belgien  Spa-Francorchamps 14:00
03.09.  Italienische Fahne Italien  Monza/Lombardei 14:00
17.09.  Singapur Fahne Singapur  Singapur 14:00
01.10.   Malaysia  Sepang 09:00
08.10.  Japanische Fahne Japan  Suzuka 07:00
22.10.  USA Fahne USA  Austin/Texas 21:00
29.10.  Mexikanische Fahne Mexiko  Mexiko City 20:00
12.11.
 Brasilianische Fahne Brasilien  Sao Paolo/Sao Paolo 17:00
26.11.
 Abu Dhabi Fahne VAEmirate  Abu Dhabi 14:00
    
    
    
Glossar vom Hungaroring 
     
  
Die Saison 2016
begann mit zwei disaströs verlaufenden Qualifying-Versuchen in Melbourne/Australien und Sachir/Bahrein. Bereits im dritten Rennen im chinesischen Schanghai ist Formel 1 zum alten Modus zurückgekehrt. Eine erneute Änderung der Regularien ist noch in dieser Saison zu erwarten und das finden wir toll! Es gibt endlich etwas Interessantes im Formel 1 Zirkus, wir haben Streß und warten gespannt auf die Neuigkeiten.
  
Ferner fordern wir weiterhin die Abschaffung der Boxengasse. Aus langjähriger Beobachtung der Szene wissen wir, dass die Reifen von Goodyear nicht taugen und deshalb abgeschafft worden sind. Wer denkt, die Pirellireifen wären besser, der sollte nachdenken, was für welche Qualität diese Reifen haben, wenn für die Bewältigung von rd. 150 km zwei bis drei Pirellireifen benötigt werden. Ein Pfui wegen der Umweltverschmutzung sind diese Pirellireifen, Finger weg davon!

Wir fordern schon lange die Abschaffung der farbigen Fahnen, die vor einer Überhohlung warnen oder diese sogar verbieten. Wer weiß schon, wieviele Piloten schon auf diese Weise zum Weltmeister manipuliert worden sind? Auf unsere Zuschauerfrage nach dem Reifendruck im linken Hinterreifen von Vettels Boliden bekommen wir schon seit sech Jahren keine Antwort.

      
  
Die Saison 2015 endete

...wie zuvor, mit einem erneuten Sieg des britischen, nunmehr dreimaligen Weltmeisters Lewis Hamilton und Großmaul Rosberg durfte schon wieder ein Saison lang jammern und wehklagen über andere. Da er sich als Deutscher outet, aber mit seiner deutschen Frau aus Hamburg in Monte Carlo lebt und in Deutschland nie Steuer zahlt, fragen wir, ob der Jammerkönig der Formel-1-Scene einen WM-Titel verdiene?
      
10. Juni 2015 - Motorsport-Total.com schreibt:
"Dass die Formel 1 in einer Krise steckt, ist vor allem im deutschprachigem Raum unübersehbar. 2015 findet erstmals seit mehr als 50 Jahren in Deutschland kein Formel 1 Rennen statt. Und wer gedacht hat, dass die deutschen Fans dafür nach Spielberg strömen würden, sieht sich getäuscht. Für den im vergangenen Jahr ausverkauften Grand Prix von Österreich sind weniger als zwei Wochen vor dem Rennen noch reichlich Tickets zu haben."
  
Wir meinen, Formel 1 ist ein Ersatzprogramm bei RTL für den amerikanischen "Ringkampf" Catch, den man in Deutschland nicht mehr verkaufen sollte. Was sollen denn die Eltern ihren Kindern antworten auf die Frage: Warum bricht kein Schädel ein, wenn man beim Catch den Kopf des Gegners in die Eisenstange haut? - oder: Warum bricht kein Rückgrat, wenn beim Catch der Gegner mit seinen Schuhen darauf springt?
  
     
Ferrari-Spionin erwischt bei Mercedes Wichtige Frage von Bild-Leserin Kerstin Hattendorf am 27. 11. 2014:
"...Ist denn schon weißer Rauch aus Ecclestones Kamin aufgestiegen? Je nachdem, ob Ecclestone schon entschieden hat, wer nächstes Jahr gewinnen darf, wird sicher auch die Liste der Sonderausstattung entsprechend angepasst. In der Vergangenheit wurde ja gern mit dem Titel Vettels die Liste dessen länger, was nicht mehr eingebaut werden durfte." ...und so weiß nun ein jeder, warum ein deutsches Wunder, die Weltmeister-Maschinerie mit einem Renault Motor in einem österreichischen Red-Bull-Boliden nicht ewig glänzen durfte... Es kann doch nicht sein, dass die Kanzlerin ein fünftes Mal den Schwitzer-Steuersünder Vettel bejubele... Womöglich gab es einen solchen Kompromiss beim Freispruch von Ecclestone im Januar 2014 im Münchener Prozess?
  
Bild links: Ferrari-Spionin auf frischer Tat erwischt von Mercedes Mitarbeiter. Foto von Miquel Liso, Bildquelle: "Bild" vom 27. 11. 2014
  
Die Saison 2014 endete

...wie vielfach erwartet, mit einem erneuten Sieg des britischen, nunmehr zweimaligen Weltmeisters Lewis Hamilton und Großmaul Rosberg durfte schon wieder ein Saison lang jammern und wehklagen über andere. Da er sich als Deutscher outet, aber mit seiner deutschen Frau aus Hamburg in Monte Carlo lebt und in Deutschland nie Steuer zahlt, fragen wir, ob der Jammerkönig der Formel-1-Scene einen WM-Titel verdiene?
      
Die Saison 2014 begann
...wie schon lange erwartet, mit dem Abgang von Norbert Haug aus dem Formel-1-Zirkus kam der Erfolg bei Mercedes zurück. Die ersten fünf Rennen gewann Mercedes souverän und der vierfache "Weltmeister" Sebastian Vettel hatte das Nachsehen. Der Spuk mit dem Kinderdoping Red Bull ist zuerst vorbei. Die Saisoneröffnung gewann Nico Rosberg, weil sein Teamkollege Lewis Hamilton ausfiel, aber der Engländer holte auf, Rennen für Rennen triumphierte er vor Rosberg und malte damit seinem Teamkollegen seine Grenzen in den Himmel auf. Nach fünf Rennen steht Lewis Hamilton an erster Stelle der Fahrerwertung vor Großmaul Rosberg.
      
...und die Skandälchen häufen sich. Wie wichtig Bernie Ecclestone für die Formel 1 ist - das könnte sich bald  in München vor Gericht klären, wo er wegen Bestechung und weiterer kriminellen Ereignisse verantworten muss, die alle in seinem Sinne ereignet haben sollen, damit er die Formel 1 weiterhin in eigener Hand behalten konnte, als die Bayern LB im Jahre 2006 die Formel 1 Mehrheit an Bernie übertrug. Dafür soll Bernie 44 Millionen Dollar Bestechungsgelder an den Banker Gerhard Gribkowsky überwiesen haben - und das hatte ihm sogar die Bank als Verkaufsprämie überwiesen. Fortsetzung folgt.....
   
Rennbeginn am Hungaroring 2014 ...nach dem Rennen bei subtropischen Temperaturen in Hockenheim folgt die nächste Hitzeschlacht in Budapest, wo am Donnerstag vor dem Rennen 2014 schon vormittags über 30°C im Schatten und 55°C  Asphalttemperaturen herrschen. - Am Sonntag gab es dann pünktlich zum Rennbeginn einen halbstündigen Regen. Spannend wurde das Rennen durch drei Safety-Car-Phasen nach den Unfällen von Ericsson, Grosjean und Perez. Die Himmelspforte drohte danach, ihre Tore erneut zu öffnen, dazu kam es zwar nicht, aber das sorgte für großen Wirrwarr bei der Reifenwahl.
Siegerehrung am Hungaroring 2014 Der Pechvogel vom Hungaroring war dieses Jahr Lewis Hamilton, dessen Bolide während der Qualifikation Feuer fing und deswegen das Rennen als Letzter aus der Boxengasse begann. Seine ersten Runden gingen auf die Justierung der Bremssoftware, danach schoss er sich unnachahmlich bis auf den dritten Podiumsplatz vor. Behilflich dabei waren die Safety-Car-Phasen und seine richtige Reifenwahl. Die waren aber schon abgenutzt, sodass er Alonso nicht mehr überholen konnte und musste sogar Ricciardo mit neuen Reifen vorbeilassen. Nach Montreal siegte zum zweiten Male in dieser Saison der Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo und auch Ferrari erwies sich zum ersten Male in dieser Saison als wettbewerbsfähig. Fernando Alonso wurde Zweiter.
Lothar Matthäus in der Boxengasse vom Hungaroring Am wichtigsten in der Boxengasse war erneut dere Auftritt von Lothar Matthäus. Marjana, seine dritte Frau (2003-2009) aus Belgrad/Serbien lernte er kennen während er der Trainer von Partisan Belgrad war. Marjana sprach Ungarisch und erleichterte sicherlich seinen Aufenthalt in Budapest in den Jahren 2004 und 2005, als Lothar Trainer der ungarischen Nationalmannschaft war. Mirjana trug sicherlich dazu bei, dass Lothar sich in Budapest niederließ. Nach einem kurzen Ehe-Intermezzo mit der ukrainischen Model Liliana ist es offensichtlich ernst geworden und Lothar heiratete im November 2014 zum fünften Male. Dieses Mal die Russin Anastasia Klimko (Foto links). Lothar hat nun schon seit über 10 Jahren seine feste Residenz in Budapest und fühlt sich dort nach eigenen Angaben pudelwohl. Während man in Deutschland die Zugereisten kritisiert, verpönt, über sie nicht besonders freundlich diskutiert und sie politisch pausenlos hin und her debattiert, haben die Ungarn Ausländer schon immer mit offenen Armen empfangen.
Sebastian Vettel in Red Bull Schon lange wundern wir uns, wo die Bilder und Videos von der Szene des Jahres 2012 geblieben sind, als Kanzlerin Angela Merkel zur dritten Weltmeisterschaft des Steuerflüchtlings Sebastian Vettel gratulierte. Bilder und Videos davon im Internet wurden vor der Bundestagswahl im September 2013 vorsorglich entfernt, umso mehr verblüffen uns einige Berichte, wonach Kanzlerin Merkel im November 2013 zum Saisonabschluss dem fahnenflüchtigen Steuersünder erneut gratuliert haben soll. Ohne Bilder kaum zu glauben...
  
Die Gesamtsaison 2013 gewann
- wie erwartet
1. Sebastian Vettel im Renault für das österreichische Team Toro Rosso
2. Fernando Alonso im Ferrari für das italienische Team Ferrari
3. Mark Webber im Renault für das österreichische Team Toro Rosso
   
Sebastian Vettel - Von seinem Red Bull hört man reichlich in Presse, Funk und Fernsehen in Deutschland, nicht jedoch davon, dass sein Bolide ein französischer Renault ist. Das darf nicht sein! Damit ist Angela Merkels gelobter Steuersünder (oder Steuerbetrüger?) zum vierten Male Weltmeister geworden. Ob er tatsächlich ein so guter Fahrer ist, darüber zweifeln wir genauso wie bei Michael Schumacher, denn die weltmeisterlichen Leistungen, geschweige denn seine fahrerischen Fähigkeiten wir in einem Honda, Toyota oder BMW weiterhin nicht vorstellen können.
   
Sieger Hamilton mit Porzellantrophäe aus Herend Das Rennen 2013 am Hungaroring ...gewann Lewis Hamilton (Mercedes) suverän vor Kimi Raikkönen (Lotus) und Sebastian Vettel (Red Bull Renault). Neid und Trauer sah man in den Augen von Vettel am Siegerpodest, der allmählich zu realisieren scheint, dass seine Siegerära mit dem stärksten Motor dank KERS sichtbar zu Ende geht. Hamilton siegte bereits in Silverstone und als es darauf ankam, zog der Mercedes an seiner Getränkewerbung vorbei. Das Rennen brachte erneut den Beweis dafür, dass die "weltmeisterlichen" Fähigkeiten von der PS-Zahl und nicht vom Fahrer oder Automarke abhängig sind.
Lewis Hamilton mit Mercedes am Hungaroring Das Rennen 2013 am Hungaroring ...war erneut eine Hitzeschlacht. Um 12 Uhr, zwei Stunden vor Rennbeginn betrug die Lufttemperatur 33 °C und 48 °C über der Piste. Die Poleposition sicherte sich in der letzten Runde der Qualifying Lewis Hamilton (Mercedes) mit einem Vorprung von nur 38 Tausendstel Sekunde vor Sebastian Vettel (Red Bull Renault), Romain Grosjean (Lotus), Nico Rosberg (Mercedes) und Fernando Alonso (Ferrari).
  
Stand der Planung am Nürburgring  - Am 21.07.2013 findet kein Rennen statt. Dieser Termin war für den Nürburgring geplant, dort werden trotz andersartiger Nachrichten - wozu auch der Rücktritt des langjährigen Rheinland-Pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck zählt - erneut Rennen stattfinden. Langfristig wird Nürburgring scheinbar doch keine Pleiteinvestition werden (Stand: März 2013), wie die Boulevardpresse im Herbst 2012 viele Monate lang darüber lästerte.
   
2012 - Kanzlerin Merkel gratuliert Steuersünder Vettel zur Weltmeisterschaft - und siehe da:
...im Laufe der Vorbereitungen zur Bundestagswahl 2013 verschwanden die Bilder mit der Kanzlerin Angela Merkel aus der gesamten freien Presse, als sie dem Steuerflüchtling Sebastian Vettel bei großem Presserummel zur dritten Weltmeisterschaft gratulierte. Wir haben geschlafen und verfügen nun kein eigenes Foto vom wichtigsten politischen Ereignis der Formel-1-Saison 2012 - Schade! Trotz Recherche fanden wir Mitte 2013 kein Bild mehr im WWW vom wichtigsten politischen Ereignis im Rennsaison 2012, als Kanzlerin Merkel dem Steuersünder Sebastian Vettel zur dritten Weltmeisterschaft in Folge gratulierte. Da hat die gesamte Presse eine starke Wahlhilfe geleistet... Ist denn die gesamte Presse so einig oder so einäugig in einer Hand?

   
2011 traten eine Reihe von Regeländerungen in Kraft, die wichtigsten sind:
  • Pro Team dürfen nur noch 350 Mitarbeiter am Boliden werkeln,
  • Pirelli ist neuer Reifenlieferant,
  • Der Doppeldiffusor wird verboten,
  • Das im Jahre 2009 von Red Bull konkurenzlos eingeführte Energie-Rückgewinnungssystem KERS wurde 2010 verboten und 2011 erneut zugelassen.
Das Rennen 2011 verlief am Hungaroring ungewöhnlich. Seit 26 Jahren an höllische, über 30°C Temperaturen und Trockenheit gewohnt, erlebten die Piloten zum zweiten Mal nach 2006 ein Regenrennen, nun bei Temperaturen um 16°C. 2006 in Honda, diesmal in McLaren Mercedes gewann Jenson Button beide Regenrennen. 2006 feierte Button seinen ersten Sieg überhaupt.
   
Während Red Bull Fahrer Sebastian Vettel die ersten 8 Rennen der Saison 2011 in Serie gewann, konnte er am Hungaroring dem Sieger Jenson Button in McLaren Mercedes nur noch das Wasser reichen.

Fernando Alonso in Ferrari wurde Dritter vor Lewis Hamilton in McLaren Mercedes, der lange als sicherer Sieger aussah, aber zwei Fahrerfehler ihn auf den vierten Platz zurückwarfen. Den Dreher am Ende einer besonders nassen Kurve in Runde 47 hätte er noch als Sieger überlebt, aber ein misslungener Reifenwechsel bescherte ihm eine zusätzliche Boxengassenfahrt mit rd. 20 Sekunden Zeitverlust und eine weiteren 20 Sekunden Durchfahrtstrafe in Runde 57. Mit insgesamt 6 Reifenwechsel verzockte er sich den Sieg.
Hungaroring-Siegerpodest-2011
  
Vettel verlor nach einer Siegesserie nun das dritte Rennen hintereinander und die Konkurrenz beginnt schon zu lästern: Button meint, McLaren Mercedes hat technisch stark aufgeholt und die Spitze erneut erobert. Gazzeto dello Sport bemängelt bei Vettel, dass er ein schlechter Verlierer ist, begreife noch immer nicht, dass seine Zeit abgelaufen ist und könne dabei seine Enttäuschung kaum noch verbergen.

   
RTL-Wunschkandidat Vettel ist "Weltmeister" geworden am 14.11.2010:
Wir gönnen ihm die Freude, er soll glauben, dass er besser ist, als andere. Ob Vettels Gesamtsieg eine Eintagsfliege bleibt, ist hier keine Frage. Er ist der aktuelle Zuschauermagnet, der für Einschaltquoten sorgt. Das braucht RTL - ein deutsches Wunder!

Wir würden so gerne Vettels weltmeisterliche Fähigkeiten gegen Ferrari am liebsten in einem Honda prüfen. 
   
"Bild Zeitung" schreibt am 04.11.2010:
"Ferrari-Schummler kündigen Stall-Order vor dem Brasilien-Rennen an" und fragt:
"Wird es die verlogenste Titel-Entscheidung aller Zeiten? "
   
Grand Prix von Korea auf der neuen Piste in Yeongam am 24. 10. 2010:
Endlich einmal ein Rennen, das durch Können von erfahrenen Piloten und nicht von stärkeren Motoren entschieden wurde. Ein Superrennen, das Ex-Weltmeister Fernando Alonso in einem Ferrari gewann. Teamkollege Massa fuhr auf den dritten Platz. Ex-Weltmeister Hamilton belegte den zweiten Platz und der siebenfache Weltmeister Michael Schuhmacher kam auf den vierten Platz. Zwei Ferrari und zwei Mercedes landeten auf den ersten vier Plätzen.
   
Von den 24 gestarteten Boliden haben 15 bis zum Ziel ausgehalten. Weltmeisterschaftsanwärter Sebastian Vettel flog in der 46. Runde aus dem Rennen, weil er seinen Motor überforderte. Der Motor von Renault gab den Geist nach insgesamt 1.600 km auf. Das ist keine gute Werbung für Renault! 

   
Grand Prix von Japan in Suzuka am 10. 10. 2010:
Mit 0,9 Sekunden Vosprung gewinnt Sebastian Vettel das Rennen. Da muss einer schon blind sein, dem es nicht auffiel, wie Red Bull Teamkollege und Weltmeisterschaftsanwärter Webber vor dem Ziel abbremste, damit Vettel als Erster vor ihm ins Ziel kommt. Ob der deutsche Fernsehsender RTL einen deutschen Sieger für bessere Einschaltquoten oder die restlichen Rennpisten eine spannende Weltmeisterschaftstabelle für mehr Zuschauer nötig haben
? Die Beantwortung dieser Frage überlassen wir Ihnen gerne. Beide Faktoren sind von enormen wirtschaftlichlichen Interessen geprägt.
   
Formel-1 bald ohne Reifen?
Die Wirtschaftskrise macht auch der Formel 1 zu schaffen. Nachdem sich bereits mehrere Hersteller und Sponsoren aus dem Rennen zurückgezogen haben, erwischt es nun Reifenhersteller Bridgestone. Die Japaner beliefern seit 1997 die Formel 1 mit ihren Pneus. Nach dem Ausstieg von Michelin hatte Bridgestone in den zwei Saisonen 2008 und 2009 das Reifenmonopol. Nun kündigte Bridgestone an, seinen mit Ende 2010 auslaufenden Zulieferervertrag nicht weiter zu verlängern.
   
Ist Formel-1 bald am Ende?
Da ist zwar noch vieles im Nebel, es ist aber schon soviel ausgesickert, dass ein Scheich im vorderen Orient 20 Boliden mit gleichen technischen Daten bestellt hatte und diese bereits geliefert worden sein sollen. Wann und wo der neue Rennzirkus stattfindet, steht zwar noch im Nebel, aber man kann schon heute sagen, dass die Rennen mit gleich starken Motoren nur ehrlicher werden können und der künftige Weltmeister tatsächlich der beste Fahrer ist - womöglich, wenn nicht Boxenstops, gelbe und blaue Fahnen den Rennablauf bestimmen werden.
   
Das Rennen 2009 begann nach einer Reihe von Regeländerungen und es wurde sofort klar, dass diejenigen, die ihre Binsenweisheiten seit vielen Jahren mit großer Klappe in die Fernsehkameras streuten, verstummten womöglich für lange Zeit. Nichts zu hören war nach zwei Rennen von den für MacLaren-Mercedes Verantwortlichen, allen voran von Norbert Haug und seinem Weltmeister Hamilton - mit nur einem Punkt in zwei Rennen befinden sie sich nur noch unter "ferner liefen". Irgendwas schein da hinter den Kulissen schon lange zu brodeln, denn ein Weltmeister nach dem anderen verlässt das Team und alle in einer Phase, als die Techniker keinen weltmesiterlichen Boliden bereitstellen können - oder gar wollen, das munkelt man auch. Nach zwei Rennen hat nun Hamilton die Nase voll und will weg, wie schon seine Vorgänger Räikkönen und Alonso in den letzten Jahren. "Lewis leidet unter seelischen Höllenqualen bei McLaren-Mercedes", meldet die Sun, die englische Parallele zur gutinformierten Bild Zeitung.
   
Auch das Ferrari Team scheint nach zwei Rennen in der Formel 1-Geschichte in Vergessenheit geraten zu sein und erlebte mit einem erneuten Nuller in Malaysia ein weiteres Fiasko. Die italienische Presse macht dafür den siebenfachen Weltmeister Schumacher verantwortlich, der bei den Reifenwechseln unter allen Rennställen einzig allein alles verkehrt entschied.
   
Jenson Button gewann die ersten zwei Rennen der Saison 2009, ein Name, der Honda zur Aufgabe und Kündigung bei Formel 1 führte. Nun ist er ein Favorit für den Gesamtsieg geworden und bewies damit seine Fähigkeiten, die bei Honda nicht zu tragen kamen - wir erinnern hier an die Versetzung von Villeneuve aus einem Renault in ein Honda, weil er es in der Schumacher Ära gewagt hatte, über die weltmeistermachenden Aktivitäten am grünen Tisch meckerte - wozu auch die Verstzung von Schumacher von Renault in ein Ferrari ebenfalls reichlich beitrug.
   
Zum Saisonende 2008 brodelte die Gerüchteküche erneut gewaltig und man fragte immer öfter, ob Formel 1 schon am Ende wäre. Anlass dafür gab es eine Reihe, vor allem weil in Nordamerika kein Rennen mehr stattfinden soll und es ist auch fraglich, wie lange noch die in der EU verbotene Zigarettenwerbung auf den Rennpisten erlaubt bleibt, ohne die das Rennen für alle ein Verlustgeschäft wäre.
   
Der Rennabbruch als Ferrari im Regenrennen bei Fuji 2007 die falsche Reifenwahl traf und dadurch schon nach der ersten Runde als sicherer Verlierer aussah, war sicherlich eine Entscheidung für den Gesamtsieg für Ferrari.
   
Aus Insiderkreisen sickern immer mehr Details über die Machenschaften Ferraris heraus. So wunderte sich Nigel Stepney, der frühere Chefmechaniker von Ferrari über ein Urteil in einem Interview am 03. Oktobe 2007, als er bekannt gab, wie er jahrelang mit technischen und renntaktischen Informationen aus dem McLaren Rennstall versorgt wurde. Auch die Äußerung von Norbert Haug von McLaren lässt einiges erahnen. Er findet das Urteil ungerecht und begründete seine Meinung mit der gleichzeitiger Spionage von Renault gegen McLaren, wovon die FIA nicht einmal hören will.
  
Es ist schon magisch, wie die "FIA" und mit welcher Legitimität seit Jahren im Sinne von RTL-Zuschauermagnet Schumacher und damit konsequent für Ferrari Entscheidungen traf. Das ging schon los, als Schumacher den Briten Daimond Hill von der Piste schubste, dafür in einem "FIA"-Urteil nicht bestraft und so Weltmeister werden durfte. Wie oft wurden schon bei Ferrari tiefer als erlaubt montierte Bodenplatten entdeckt? - immer ohne Konsequenzen, die die Anzahl der Weltmeisterschaften von Schumacher hätten schmälern können. Die Spionageaffäre 2007 bekam Ferrari trotzdem zu spüren und ihre Siegesserie brach plötzlich ab, als bei Ferrari erneut tiefergelegte Bodenplatten bekannt, bzw. ausspioniert wurden - und schon wieder ohne Konsequenzen am grünen Tisch. Warum auch immer, hinter dem vielfachen Weltmeister Schumacher stand schon während seiner gesamter Karriere ein Stern mit einem großen Fragezeichen. Nach der Abqualifikation von Daimond Hill am grünen Tisch folgte die Geschichte mit Jaques Villeneuve, als Schumacher dem Formel-1-Newcomer aus Kanada in einem gleichwertigen Boliden von Renault in der Weltmeisterschaft klar unterlag. Vielleicht damit es nicht wieder passiert, Villeneuve durfte danach nur noch im sicheren Looser Honda fahren und Schumacher bekam einen Superschlitten von Ferrari. So werden bei Formel 1 die Weltmeister am grünen Tisch gemacht. - Wie sollte Vielleneuve seinen Weltmeistertitel verteidigen im Honda? Als Vielleneuve sich über eine Reihe von Ungerechtigkeiten hinter den Kulissen der Formel-1-Organisation auspacken wollte, bekam er einen Maulkorb durch die Androhung einer drastischen Geldstrafe und des Rauswurfs aus dem Formel-1-Zirkus. Er schwieg und hörte früher auf, als geplant, womöglich nach einer kräftigen Abfindung. - Erfolg mit  Skrupel - müsste das Motto bei Formel-1 heißen!
  
Siegerpodest in 2008 von links: Zweiter Timo Glock in Toyota, Sieger Kovalainen in Mercedes, Dritter Raikkönen in Ferrari. Glock-Kovalainen-Raikkonen
   
Das Rennen 2007 verlief ungewöhnlich und wurde womöglich vor dem Rennen am grünen Tisch entschieden. Alonso - bisher mit 24 Jahren jüngster Weltmeister - insgesamt zweimal mit dem Renault-Team in den Jahren 2005 und 2006. Nach dem Wechsel zu McLaren-Mercedes erhoffte er die Fortsetzung seiner Erfolge. Doch Newcomer und Teamkonkurrent Hamilton (nur 22 Jahre alt) kreuzt seine Hoffnungen und führte vor dem Rennen am Hungaroring in 2007 die Rangliste in der Fahrerwertung an.
   
Beim Grand Prix 2007 in Budapest hatte sich die Auseinandersetzung der beiden Titelkandidaten im Silberpfeil-Cockpit zugespitzt. Alonso hatte kurz vor dem Ende der Qualifikation mit einem ungewöhnlich langen Boxen-Stopp seinen Teamkollegen blockiert. McLaren-intern wurde Hamilton eine Mitverantwortung gegeben, da er entgegen der Anweisung zu Beginn des letzten Qualifikationsteils seinen Rivalen nicht überholen ließ. Die Formel-1-Juroren haben Alonso vor dem Start von der Pole auf den sechsten Rang versetzt und das McLaren Team bestraft, indem die Punkte in den Konstruktions-Punktewertung nicht mitberechnet werden sollten.
   
Hamilton siegte zum dritten Mal in dieser Saison, dieses Mal vor Raikkönen (Ferrari) und Nick Heidfeld (BMW), Alonso wurde vierter. Drei Tage nach dem Rennen hat McLaren gegen die Entscheidung der Rennkommissare Einspruch eingelegt, durch den die Silberpfeile 15 Punkte in der Teamwertung verloren haben. Damit muss das Berufungsgericht des Motorsport-Weltverbandes FIA, das am 13. September auch über die Verwicklungen von McLaren-Mercedes in die Spionage-Affäre befindet, über den Fall entscheiden. Ein Termin für die weitere Verhandlung steht noch nicht fest.
    
Pressestimmen zur Spionagenaffäre - nach der drastischen "FIA"-Entscheidung am 13. September 2007:
 
La Repubblica (Italien):  "Schwere Strafe: Die McLaren-Spione bekommen keinen Konstrukteurs-WM-Titel. Aber das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Was für ein Chaos für 2008. So wird es nie enden. Montezemolo ist zufrieden, aber nur teilweise. Das Urteil lautet: Ihr habt betrogen, also habt ihr keinen Sieg verdient." 
 
Corriere della Sera (Italien): "McLaren bestraft, die Piloten sind gerettet. Das ist eine Justiz mit doppelter Heuchelei! Ein schwarzer Tag für den Sport und jeden, der glaubt, in der Formel 1 gebe es noch eine Ethik. Etwas Schlechteres hätte sich die FIA nicht ausdenken können. Man wollte das Image der Formel 1 und die laufende WM retten, deshalb hat man nur das Team bestraft. So aber wird keine Gerechtigkeit erzielt. Diejenigen, die die Formel 1 regieren, denken nur ans Geld." 
 
The Telegraph (England): "Hamilton darf weiter von der WM träumen. Aber er steckt trotzdem in einem Dilemma. Denn hinter seiner Zukunft bei McLaren steht ein großes Fragezeichen. Das gilt für die ganze Formel 1. Es scheint, als liege der Sport in Trümmern."

  
2004: Michel Schumacher wurde - sage und schreibe - zum siebten Male Weltmeister
 
Als er zum ersten Male Weltmeister wurde, verdankte Schumi seinen Titel den Änderungen der Rennvorschriften - damals wurde Boxenstopp zugelassen und darin war sein Team nicht zu übertreffen.  In der Folgezeit nannte man ihn u.a. "Schummel-Schumi" - was seine Erfolgsserie gut beschreibt - eine nicht allzu rühmliche Titulierung. Deswegen wollten wir schon lange seine weltmeisterlichen Fähigkeiten in einem Honda sehen, aber das hat man uns verwehrt - schade!

  
 
Aus der Budapester Zeitung vom 28. August 2002:

"Beim Formel-1-Grand-Prix vergangene Woche auf dem Hungaroring waren auf der Strecke die Verhältnisse klar: Ferrari holte nun auch den Konstrukteurs-Weltmeistertitel. Doch die Zukunft der Rennstrecke ist nicht so stabil, wie die sportliche Leistung der italienischen Rennboliden. Im Vergleich zum Zuschauerrekord 2001 verbuchte man einen Rückgang von 30 Prozent. Obwohl Bernie Ecclestone mit der Organisation zufrieden war, bleibt unklar, ob nach 2006 noch Formel-1-Rennen in Mogyoród gefahren werden.

Bild: Ferrari-Pilot Rubens Barichello (links) gewann den Großen Preis von Ungarn vor Michael und Ralf Schumacher. Ferrari-Teamchef Jean Todt (zweiter von links) feierte mit."
Barrichello-Todt-Schumacher-Schumacher
  
Zum 17. Großen Preis von Ungarn am 18. August 2002 pilgerten 70.000 Zuschauer, dies bedeutet einen deutlichen Rückgang im Vergleich zum mit 100.000 Besuchern ausverkauften Rennen letztes Jahr. Angesichts des vorzeitigen Titelgewinns durch Michael Schumacher und der allgemeinen Tourismusflaute war der schwächere Besucherstrom auch nicht überraschend.


Die für die Abwicklung des Rennens verantwortliche Hungaroring Sport Rt. ging auch von weniger Zuschauern als im Vorjahr aus, doch hoffte man darauf, dass die Einnahmen aus dem Kartenverkauf, die letztes Jahr drei Milliarden Forint betrugen, sich in etwa halten lassen. Zwar gibt es noch keine offiziellen Zahlen, aber dass die Hoffnung von Hungaroring Sport ein Wunschtraum war, steht jetzt schon fest. Selbst optimistische Schätzungen gehen von Einnahmeneinbußen beim Kartenverkauf in Höhe von mehreren hundert Millionen Forint aus.
   
Mit der Organisation und dem Rennverlauf, bei dem Rubens Barichello souverän vor Michael Schumacher und Ralf Schumacher siegte und somit Ferrari zur Konstrukteurs-Weltmeisterschaft verhalf, zeigten sich die meisten Teams und vor allem auch Bernie Ecclestone zufrieden. Dieser traf sich am Rande des Rennens mit dem ungarischen Sportminister György Jánosi, bei den Verhandlungen ging es allerdings nur um Allgemeines. Über den kritischen Punkt, dem Abschluss des Vertrags, der dem Hungaroring die Austragungsrechte für Formel-1-Rennen zwischen 2006 und 2011 sichern würde, wurde nicht gesprochen. Noch vor zehn Monaten hieß es, Ungarn sei höchst interessiert und könnte sich als die weltweit erste Rennstrecke die Formel-1-Austragungsrechte für die Periode von 2006 bis 2011 sichern.
     
Aus ungarischen Zeitungen nach dem Rennen 2002 
Nachrichtentitel
- hier die Übersetzungen:

"Keine einzige Überholung, das Rennen wurde beim Boxenstopp entschieden, manche meinen sogar, von den PR-Werbestrategen des Formel-1 Zirkus"

"70.000 Zuschauer wissen nicht mehr, was Formel-1 mit Sport zu tun hat"

"Gänsemarsch im Eiltempo"

"Zukunft des Hungarorings ungewiss - Formel-1-Rennwochenende mit Millionenverlust"

"Was sieht man im RTL überhaupt?"

Formel 1 wird in Ungarn als die Nachfolgesendung der vielen CATCH Kämpfe im deutschen TV-Sender RTL betrachtet, deren Übertragung erst dann eingestellt wurde, als Schüler in den Grundschulen ihre Lehrer und Eltern bohrend fragten, warum kein Schädel bricht, wenn beim RTL-CATCH der Kopf des Gegners in die Eisenstange gehauen wird?

   
Pressemeldungen vor dem Hungaroring-Rennen im Jahre 2002:

Dass die Verhandlungen jetzt erst einmal auf Eis gelegt worden sind, mag auch daran liegen, dass auch Bernie Ecclestone nicht mehr so sorglos planen kann, wie noch vor einigen Jahren. Denn die großen Autohersteller haben gedroht, ab 2008 ihre eigene Rennserie zu starten. Sie wollen, dass die graue Eminenz der Formel 1 die Verteilung der Formel-1-Profite nach dem Ablauf des Concorde-Vertrags 2007, der das meiste Geld an Ecclestones Unternehmen weiterleitet, ändert. Nichts belegt die Ernsthaftigkeit der Absichten der Autofirmen besser, als die Gründung einer für die Organisation der neuen Rennserie verantwortlichen Firma.
   
19. August 2001: Michael Schumacher hat seinen vierten WM-Titel beim GP von Ungarn 2001 eingefahren: Unser Schumi hat sich endgültig in die Geschichtsbücher der Formel 1 gefahren. Erstmals seit Alberto Ascari 1952/53 hat damit ein Ferrari-Pilot seinen WM-Titel verteidigt. Mit 51 GP-Erfolgen liegt Schumi jetzt gleichauf mit Rekordsieger Alain Prost. Ferrari ist auch Team-Champion: Der Doppelsieg in Ungarn hat Ferrari nicht nur die Fahrer-WM eingebracht. Dank des zweiten Platzes von Rubens Barrichello sind die Roten auch in der Konstrukteurs-Wertung nicht mehr einzuholen.

18. August 2001:
Der Hungaroring bleibt mindestens bis 2006 im Rennkalender, Bernie Ecclestone hat den Vertrag mit Hungaroring um fünf Jahre verlängert.
   

Wir fordern Rennen:

  • ohne Boxengasse,
  • kein Nachtanken,
  • Katalysatoren für den Umweltschutz,
  • keine Anweisung zum Überholen lassen - Abschaffung der blauen Fahne!
  • gleiche Motoren für angeblich weniger gute Fahrer.
Nicht Zuschauermagnete, sondern die besseren Fahrer sollen die Sektflaschen öffnen, aber vor allem:
Der siebenfache "Weltmeister" und RTL-Zuschauermagnet Schumacher soll seine Formel-1-Tauglichkeit in einem Honda beweisen! ....In einem Renault triumphierte Newcomer Jacques Villeneuve über "Weltmeister" Schumacher im Jahre 1997, der damals in einem gleichwertigen Renault fuhr. Damit so ein Malheur den RTL-Marlboro Werbeträgern nicht nochmals passiert, wurde der wahre Weltmeister Villeneuve bei Renault mit so schlechten Motoren beliefert, dass er erst im 12. Rennen erstmals über die Ziellinie fahren konnte. Als er dann zu Honda wechselte und darin seine Chancenlosigkeit gegen Mercedes und Ferrari sah, beendete er seine Formel-1 Laufbahn. Wir würden gerne sehen, ob Superstar Schuhmacher in einem Honda je einen Punkt gegen Ferrari hätte sammeln können! Aber der Werbesender RTL aus Köln benötigt einen deutschen Sieger für bessere Einschaltquoten in Deutschland....
     
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