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Zamárdi

    
Zamárdi am Südufer des Plattensees liegt zwischen Siófok im Osten und dem Fährhafen von Szántód zur Halbinsel Tihany im Norden. Die Ortschaft erstreckt sich auf einer schmalen Landstreifen zwischen dem südlich gelegenen Hügelland und dem Plattensee. Die Lage von Zamárdi am Balaton
Die Autofähre zwischen Szántód und Tihany Lange und flache Badestrände kennzeichnen Zamárdi. Das gepflegte Freibad erstreckt sich auf einer 3 km langen Ufergelände, der Strand ist besonders familienfreundlich. In Zamárdi ist das Parken mit dem Auto gebührenfrei - im Gegensatz zu vielen Gemeinden am Balaton.
  
Die Ortschaft wurde urkundlich im Jahre 1082 erstmals genannt und zählt heute 2.200 Einwohner. Da die Türken im 16. Jahrhundert die ursprüngliche Bevölkerung abgemetzelt und so ausgerottet hatten, hat die aktuelle Bevölkerung von Zamárdi mit den ursprünglichen Bewohnern von Zamárdi nichts zu tun.
   
Hier siedelten einst die Awaren, die hier ihre Gräberfelder hinterlassen haben. Von den Awaren vermutet man seit kurzem, dass sie nach dem Frankenschlag doch nicht ganz in der Weltgeschichte versunken waren, wie einst ein badischer Lehrer den Spruch mit den "Awaren, die mal waren" in die Welt setzte. Die Awaren sollen nach neuesten Erkenntnissen identisch sein mit dem Volk der Langobarden, die letztendlich in der Lombardei um Pavia ansiedelten. Den Beweis dafür fand man in einer Farbgrube in der Ortschaft Lovas nordöstlich von Balaton.

  
In den Jahren 1593-1596 verwüsteten die Türken Zamárdi vollständig, sie haben die gesamte Bevölkerung, Frauen, Alte und Kinder, restlos abgemetzelt, weil die Steuereinnahmen aus Zamárdi den Buchhaltern der Türken in der Burg von Buda für zu wenig erschien. Unzählige Ortschaften in Ungarn verschwanden so von der Landkarte von damals, so z.B. Balatonederics oder Cserépfalva in der Nähe von Eger  

Zur Entvölkerung kam es zudem, weil die Jungedlichen laufend nach Istambul verschleppt wurden - die Mädchen in die Harems der türkischen Obrigkeit, die Jungs wurden dort zu türkischen Janitscharen umerzogen. Nach der Vertreibung der Türken war diese Gegend weitgehend menschenleer und so begannen die Habsburger Mitte des 18. Jahrhunderts mit der Ansiedlung von Fachleuten aus verschiedenen Ländern. Die meisten kamen aus dem deutschsprachigen Raum. Die neuen Siedler sorgten für eine Belebung der Wirtschaft in diesem Landesteil. Nach dem zweiten Weltkrieg fand eine selektive Vertreibung der Deutschen aus ganz Ungarn statt.

  
Erst im Jahre 1740 begann die Wiederbesiedlung der Ortschaft auf Anweisung der Abtei von Tihany. Besonders sehenswert ist die röm.-kath. Pfarrkirche. Sie wurde im Alten Dorf in den Jahren 1770-1774 im Barockstil erbaut und steht heute unter Denkmalschutz.
   
Ein Bauernhaus in der Fő utca Strasse, Haus-Nr. 83, erst 1847 erbaut, ist heute ein Heimatmuseum. Sehenswert sind auch die Baudenkmäler in der Fő utca Strasse, Haus-Nrn. 120 und 129. Ein beliebtes Ausflugsziel in Zamárdi ist der Aussichtsturm an der Anhöhe Kőhegy am Westrand der Gemeinde. Hier gewinnt man einen Überblick über den gesamten Balaton und die südlich gelegene Hügellandschaft. Letztere ist ein Weinbau- und struppiges Mischwaldgebiet. Vom Bahnhof wird der Tourist von farbigen Markierungen geleitet über alle Sehenswürdigkeiten von Zamárdi geführt. Diesen ausgiebigen Spaziergang kann man auch auf Fahrrädern bewältigen.
  
Zahlreiche Veranstaltungen im Sommer sorgen für keine Langeweile in Zamárdi. Die Sommersaison beginnt mit einer feierlichen Saisoneröffnung zu Pfingsten und endet mit dem Saisonabschluss am 20. August, am großen Nationalfeiertag - dem Stefanstag. Anfang Juli findet seit einigen Jahren das Rockfestival Sound direkt am langen Strand von Zamárdi statt. Die Sommersaison ist - je nach Wetterlage - etwa bis zum 10. September zu genießen. Dank globaler Erderwärmung gab es schon einige Jahre in letzter Zeit, als man noch Ende Oktober das Bad im Balaton bei langanhaltender sommerlicher Hitze genießen konnte.
   
    
    
    
    
   

Ungarn-Tourist Team                                                                                                               

   
   

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Sie wollen endlich einmal nach Zamárdi am Plattensee, der von den Ungarn oft "ungarisches Meer" oder einfach nur Balaton genannt wird?
Neben Puszta und Budapest mit den vielen Thermalbädern ist der Balaton ein weiterer Anziehungspunkt des Landes in der sommerlichen Badesaison.
Zamárdi am Balaton ist ein wahres Paradies, eine Oase für die Liebhaber des Strandleben, vor allem Familien mit Kindern.
Aber auch Angler und Segler sind hier bestens bedient und nicht nur im Sommer.
Nur gerade eine Autobahnstunde entfernt von der ungarischen Hauptstadt Budapest liegt der Balaton und nur 15 Minuten weiter Zamárdi.