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Tihany - Ortschaft auf der gleichnamigen Halbinsel

Ein Binnensee auf der Halbinsel Tihany Die Halbinsel Tihany - vor der künstlichen Absenkung des Plattenseepegels im Jahre 1789 immer eine Insel - ragt 5 km weit in den Balaton hinein, ist max. 3,5 km breit und trägt selbst zwei Binnenseen, in deren Schilf seltene Vogelarten nisten. Im Jahre 1952 wurde die gesamte Halbinsel unter Naturschutz gestellt. Die Benediktinerkirche von Tihany
  

     
Trotz Naturschutz wird der Plattenseepegel auf Drängen von Immobilienspekulanten, die während der winterlichen Einöde ihre Ufergrundstücke in den See hinein erweitern und oft ohne Genehmigung dort ihre Häusle bauen, gelegentlich - zuletzt im Jahre 2004 - an dem zuerst von den Römern errichteten Siel bei Siófok herabgesetzt.
     
Ungarischer König Andreas I. Im unteren Bereich der Abteikirche wurde der fünfte, mit päpstlichem Segen christlich gekrönte König der Ungarn aus dem Haus der Árpáden im Jahre 1060 beerdigt.
  
   
In der Kirche und gleich darunter im Ortszentrum befinden sich unzählige Marktstände und Souvenirläden. Am Fuße der Abteikirche steht das "Paprikahaus", wo man alle Köstlichkeiten des Landes bekommt, auch aus weit entfernten ungarischen Gegenden.
    
Von den Bolschewiken im Jahre 1919 geplündert und von deren Nachfahren (ihre Kinder und Enkelkinder, deren Vertreter im Jahre 2014 noch immer die überwiegende Mehrheit im ungarischen Parlament bilden) in den Nachkriegsjahren erneut geplündert, wurden die restlichen Kirchenschätze von den sowjettreuen Kommunisten im Jahre 1949 verstaatlicht. Seit einigen Jahren gehören die Abteikirche und das Kloster erneut den Benediktinermönchen.
   
Besuchenswerte Sehenswürdigkeiten in Tihany sind:
  • Die Abteikirche oben am höchsten Punkt der Halbinsel,
  • Das Abteimuseum mit einem Lapidarium im etwas tiefer gelegenen Benediktinerkloster,
  • Die Mönchsklausen am Óvár Berg (dt. Alter Burgberg),
  • Das Freilichtmuseum (Batthyány Lajos u. 36) zeigt Häuser aus dem 18. Jahrhundert,
  • Das Töpferhaus bzw. Fazekasház (Pisky sétány 9) befindet sich im alten Dorfsteil Ófalu - Bild rechts.
Töpferhaus in Tihany
    
Balaton Panorama-Aussichtsplattform bei Tihany am Balaton Oben auf der Bergkuppe, direkt hinter der Stiftskirche genießt man bei schönem Wetter einen rundum Panoramablick über den gesamten Balaton.
 
Im Hafen legen die Fähren in den Sommermonaten halbstündlich ab und erreichen Szántód am Südufer in ca. 20 Minuten.
Die Fähre zur Halbinsel Tihany
   
Von den Römern „Lacus Pelso“ genannt, stammt sowohl die deutsche Benennung Plattensee, als auch Balaton auf Ungarisch ab.

   
In der Römerzeit vor rd. 2.000 Jahren war Tihany eine Insel, erst durch die künstliche Absenkung des Wasserspiegels ab Ende des 18. Jahrhunderts, bisher insgesamt um rd. 3 Meter wurde Tihany zur Halbinsel. Tihany ist Teil der nördlich gelegenen Gebirgskette. Vor ca. 400 Millionen Jahren formten zahlreiche Geysire die Landschaft. Die zwei Binnenseen der Halbinsel stehen über erkalteten Vulkankratern. Wegen ihrer besonderen Pflanzen- und Tierwelt steht die Halbinsel seit 1952 unter Naturschutz.

Ausgrabungen zeigen, dass Tihany schon vor den Römern, spätestens seit der Eisenzeit kontinuierlich bewohnt war. Östlich und westlich von Tihany belegen Ausgrabungen die Ansiedlung von Kelten, Römern und Awaren in dieser Gegend.

1055 wurde das Kloster mit einer Abteikirche von König Andreas I. erbaut. 
Im unteren Bereich der heutigen Barockkirche, in einer grob gemeißelten Krypta wurde König Andreas I. im Jahre 1060 begraben. Die Gründungsurkunde der Abtei ist das erste schriftliche Zeugnis mit lateinischen Buchstaben in ungarischer Sprache.
   
In der Umgebung des Klosters siedelte sich allmählich eine Gemeinde an. So gilt das Jahr 1055 n.Chr. als Gründung der heutigen Gemeinde Tihany. Seit dem 13. Jahrhundert ist die Abtei berechtigt, Urkunden zu beglaubigen (locus authenticus). Die Gegend um den beiden Binnenseen herum war während der türkischen Besatzungszeit (16.-17. Jahrhundert) noch eine von Schilf bedeckte Sumpflandschaft - dabei war der Wasserpegel damals ca. 3 Meter höher als heute. Die Bevölkerung versteckte sich im Schilfgürtel und wurde von den Türken nie gefunden. Im Gegensatz zu andersartiger Literatur, wurde die zu einer Festung ausgebaute Abteikirche auf der Bergkuppe von den Türken weitgehend zerstört und erst im Jahre 1752 im barocken Stil wieder aufgebaut. Dabei erhielt die Kirche zwei Türme. Sie sind heute ein Wahrzeichen des Balatons.
  
Lavendelblüte auf der Halbinsel Tihany Die Lavendelblüte und die Ernte findet ab Mitte Juni statt und dauert lange an, selbstpflücker sind willkommen. Oben am Berg im Abteiladen bekommt man handbemahlte Töpferware, verschiedene Lavendel- und Honigprodukte direkt vom Hersteller. Sie werden von den Mönchen in den klostereigenen Trockensilos (Bild rechts) zum Verkauf zubereitet.  Abteikirche und Paprikahaus in Tihany
Lila und weiße Lavendel
Der Lavendel blüht auch weiß und wer weiß, eines Tages vielleicht in allen Regenbogenfarben, wie die Rose.
  
Klimabedingt etwa Anfang bis Mitte Juni dreht sich hier alles um den Lavendel. Einen mehr oder weniger großen Korb darf man täglich selbst pflücken.
 
   
Bilder unten: Lavendelanbau auf der Halbinsel Tihany.
 
Lavendelanbau in Tihany
Lavebdelanbau in Tihany
Mönchsklausen in tihany aus dem 11. Jahrhundert
   
Im Nordosten am Óvár Berg (dt. Alter Burgberg) sind Mönchsklausen in den Basaltfels gehauen. Sie alle entstanden - wie die im Jahre 1055 gestiftete Benediktinerkirche - im 11. Jahrhundert.
  
  
SICHLING-  bzw. GARDA FESTIVAL

November in 
Tihany
   

Fischen, Wettbewerb im Fischsuppenkochen, populärwissenschaftliche Vorträge und Unterhaltungsprogramme erwarten die Besucher.
       
Die Ziege bzw. Sichling, in Ungarn neuzeitlich Garda genannt, ist eine der vielen Fischarten, die seit eh und je im Balaton vorkommen. Garda ist in ihrem Habitat mit dem in Salzwässern lebenden Hering vergleichbar  - zieht ihre Kreise in großen Schwärmen im gesamten See herum und überwintert östlich der Halbinsel Tihany dort, wo der See mit 11 m die größte Tiefe hat und daher am wenigsten bzw. zuletzt zufriert.
 
Einzigartig schmeckt Garda in einer Panade aus Mehl und Paprika in heißem Öl gebraten. In der Fischsuppe wird Garda zusammen mit anderen Fischen aus dem Balaton gekocht, wie Karpfen, Schill u.a.
  
Landesweit berühmt ist das normalerweise ganzjährig geöffnete Fischrestaurant Halászkert in der Nähe der Hafenmole im östlich gelegenen Nachbarort Balatonfüred.
   
    
Nützliche Links:   Balaton Oberland Nationalpark    Unterkünfte in Tihany  
           
  
    
   
Ungarn-Tourist Team                                                                                                               
   
 
    

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Sie wollen endlich einmal zur Tihany Halbinsel im Plattensee, der von den Ungarn oft "ungarisches Meer" oder einfach nur Balaton genannt wird?
Neben Puszta und Budapest mit den vielen Thermalbädern ist der Balaton ein weiterer Anziehungspunkt des Landes in der sommerlichen Badesaison.
Tihany im Balaton ist ein wahres Paradies, eine Oase für die Liebhaber des Segelsports und der Schlittschuhläufer.

Aber auch Angler und Surfer sind hier bestens bedient und nicht nur im Sommer.
Nur gerade eine Autobahnstunde entfernt von
der ungarischen Hauptstadt Budapest liegt der Balaton und nur 30 Minuten weiter Tihany.