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Székesfehérvár

   
Im Gebiet der Stadt sind schon aus der Neusteinzeit (5. Jahrtausend v.Ch.) menschlich Siedlungsspuren bekannt, große Gräberfelder charakterisieren die Zeit der Awaren, die im 9. Jahrhundert n.Ch. mal hier waren. Schon zu den frühen Zeiten zeigte sich, dass die spätere Stadt ein Knotenpunkt wichtiger Handelswege war. Zur Römerzeit hieß die Ortschaft Alba Regia, was auf die hier Herrschenden deutet.
   
     
Aus Alba Regia entwickelte sich der heutige Name der Stadt Székesfehérvár, wortwörtlich identisch übersetzt Stuhlweißenburg auf Deutsch. Die Benennung beherbergt die weiße Farbe, die Farbe der Könige, ferner haben Stuhl mit Thron und Burg mit dem Herrscherhaus zu tun.
     
Großwesir Géza, der Vater des Hl. Stefans war der letzte ungekrönte Oberhaupt der Ungarn. Er errichtete für sich eine aus Stein befestigte Burg, darin einen Palast, eine Kirche, in der er bestattet wurde. Hier entwickelte sich Ungarns älteste Stadt, sie ist heute die historische Hauptstadt von Ungarn. 
     
Der Legende nach wurde der Hl. Sefan zu Weihnachten im Jahre 1.000 hier gerkrönt. Es gibt jedoch keine historische Quelle, die die Krönungsstätte des Hl. Stefans, des ersten Königs der Ungarn belegen könnte. Man vermutet auch Esztergom, den Sitz des damals einzigen Erzbistums von Ungarn oder Stuhlweißenburg, wo schon der Vater des Hl. Stefans residierte. Belegt ist, dass alle 43 nachfolgenden Könige nach seinem Tode im Jahre 1038 bis zur türkischen Invasion von Ungarn im Jahre 1543 in Stuhlweißenburg gekrönt wurden. Im Falle des Béla IV. (1235-1270) gab es auch keine Ausnahme. Obwohl er in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt bereits anderswo gekrönt wurde, die amtliche Zeremonie musste im Jahre 1236 nach damaligen Vorschriften in Stuhlweißenburg nachgeholt werden. Er war es, der nach dem Mongolesturm die Hauptstadt Ungarns nach Buda verlegte. 15 der hier gekrönten Oberhäupter, insgesamt 22 ungarische Könige wurden in der Basilika von Stuhlweißenburg bestattet.
   
Der Hl. Stefan erhob die Siedlung zur Stadt und ließ hier eine Basilika bauen, in der die Schatzkamer, das Landesarchiv, die Hoheitszeichen des Landes aufbewahrt und zweimal im Jahr Landtage abgehalten wurden.
   
Bemerke:
zu damaligen Zeiten gab es noch kein Frankreich, kein England und das Hl. Römisches Land deutscher Nationen bestand aus einzelnen Fürstentümern, als es in Ungarn schon demokratische Wahlen gab - genauso wie seit Jahrhunderten gewohnt, nunmehr im Sinne eines christlichen Landes zwischen Kirchenmauern.
   
Stuhlweißenburg entwickelte sich prächtig, bis die Türken die Stadt im Jahre 1543 eroberten.
       
Was die Türken nicht im Kampf gegen die ungarischen Truppen zerstörten, vernichteten sie öfter um Exemplare zu statuieren oder aus Rache, als sie im Jahre 1668 aus der Stadt vertrieben wurden. Nach der Türkenzeit blieben hier nur noch 200 Wohnhäuser in einem erbärmlichen Zustand zurück. Wenige Hundert Einwohner ungarischer und serbischer Nationalitäten konnten sich verstecken, als sie von den Türken im letzten Moment zum Abschlachten gesucht wurden. Auch 14 Kühe und 13 Pferde liefen den Türken davongelaufen, als sie im letzten Moment alles Lebendige zum Abschlachten suchten.
   

Aus mittelalterlicher Zeit blieben - außer der sehr hübschen gotischen Annakapelle neben dem Dom - nur Mauerreste und Trümmer übrig.
     
1777 wurde die Stadt zum Bischofssitz erhoben, hieß in der Habsburger Ära Stuhlweißenburg und erlebte einen spätbarocken Bauboom durch die neuen Siedler aus Mähren, überwiegend jedoch aus dem deutschsprachigen Raum.      
In dieser Zeit wurden vornehme spätbarocke Bauwerke errichtet, die auch heute das Bild der Innenstadt pärgen: Rathaus und Bischofspalais, Franziskanerkloster und Priesterseminar.
   
Bild rechts: 
Der Palast der Grafen Zichy ist heutige das Rathaus. Ebenfals damals gebaut wurden die Zisterzienserkirche, der doppeltürmige Dom sowie die Apotheke "Zum schwarzen Adler" mit ihrer historischen Einrichtung.
Székesfehérvár - Zichy Palast, heute Rathaus
   
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Stuhlweißenburg:
  • Die Ruinenstätte „Romkert“ (Bild rechts) ist eine Nationale Gedenkstätte hinter dem bischöflichen Palast. Hier kann man sich die Krönungs- und Heiratszeremonie, sowie die Bestattung der Könige an den Originalplätzen vorstellen.
  • Im „Egyházmegyei Múzeum“ sind die Schätze der Könige und die in eine Herme gefasste Kopfreliquie des Hl. Stefans ausgestellt.
  • Die alte Domkirche ist eine der schönsten Barockkirchen in Ungarn. Von sakralem Wert ist der Sarg des Königs Béla III. und seiner Frau aus rotem Marmorstein. Die Körpersilhouetten des Königspaares sind darin bis heute sichtbar.
Ruinengarten von Székesfehérvár
  • Die barocke Innenstadt ist weitestgehend in ihrem ursprünglichen Zustand erhalten und bietet eine besondere Ambiente für einen ausgedehnten Spaziergang.
  • Für Familien kann ein Besuch im „Hetedhét Játékmúzeum“ zum Erlebnis werden, da ist eine Sammlung von Puppen zu bewundern. Das Museum befindet sich im „Hiemer ház“, einem Palastgebäude in der Innenstadt. Dort sind die Puppen in 63 Gruppierungen ausgestellt, beispielsweise in einer belagerten Burg und in einem Kriegsschiff. Interaktives Mitspielen ist angesagt.
  • Im „Árpád fürdő” (Árpádenbad) kann man in einem denkmalgeschützten Gebäude im Sezessionsstil Dienstleistungen in Anspruch nehmen, wie einst die Könige.
  • „Bory vár” ist eine der häufigsten besuchten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Die von der Familie Bory noch immer bewohnte Ritterburg wurde vom Architekten, Steinmetz und Kunstmahler Eugen Bory (1879-1959) ein Leben lang, in gut vier Jahrzehnte dauernder mühseligen Arbeit im Geist seiner Zeit erbaut – für seine Frau, wie er sagte.
   

Ungarn-Tourist Team                                                                                                               

   
   

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Sie wollen endlich einmal nach Székesfehérvár zwischen Budapest und Plattensee?
Nur gerade eine halbe Autobahnstunde entfernt von der ungarischen Hauptstadt Budapest liegt Székesfehérvár,
die erste Königspfalz von Ungarn, wo viele Könige gekrönt und nahezu die Hälfte davon hier begraben sind.