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Szeged

    
Zu Deutsch Szegedin, mit 165.000 Einwohnern ist die Stadt Szeged Komitatssitz (Rang einer deutschen Landeshauptstadt) und zugleich kulturell und wissenschaftlich von Bedeutung.
   

Lage:
Szeged liegt auf beiden Seiten des zweitgrößten ungarischen Flusses Theiß im südöstlichen Landesteil. Die Autobahn M5 führt von Budapest über Szeged nach Serbien. Über die Landstrassen 43 und 47 fährt man von hier nach Rumänien.
Szeged auf der Landkarte von Ungarn
Luftbildaufnahme von Szeged Die Innenstadt befindet sich auf der westlichen Seite der hier kurvenreichen Theiß. Szeged wird die Stadt der Kunst und Kultur genannt und ist mit 2.000 Stunden Bestrahlung die sonnenreichste Stadt von Ungarn. Zudem sind die Industrie- und weitere internationale Messen von Bedeutung.
  
Besuchenswerte Veranstaltungen sind hier die Domfestspiele (Oper- und Operettenvorführungen) und das Fischsuppen Festival.
   

   
Szeged ist Zentrum eines großen Paprika-Anbaugebietes. Die Universität - vor allem die Medizinische Fakultät - ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Viele Deutsche studieren in Szeged.
   
Die Medizinische Fakultät in der Innenstadt hat eine lange Tradition und ist international berühmt. Albert Szent-Györgyi, ein Professor für Biochemie, erhielt 1937 den Nobelpreis für die Entdeckung der Vitamine C durch den Nachweis im Paprika, der in dieser Gegend großflächig angebaut wird.
   
Stadtgeschichte: Von besonderer Bedeutung für die Stadtentwicklung war die große Flut von 1879. Dabei wurden praktisch alle Häuser vernichtet. Neu-Szeged, der östliche Teil der Stadt, der auch heute noch etwas isoliert vom Stadtzentrum steht, wurde 1880 eingegliedert, damit man zahlungsfähige Bürger für die Stadtsanierung hatte. Während Szeged früher ziemlich in der Mitte von Ungarn lag, befindet sich die Stadt seit 1920 nahe zur südlichen Landesgrenze.  Ein weiterer wichtiger Zeitpunkt in der Geschichte von Szeged ist der Beginn der Erdölförderung im Jahre 1965. So konnten bereits 1973 eine Reihe von Nachbardörfer in Szeged eingegliedert werden und seitdem wächst die Stadt unaufhaltsam.
 
Thermalbäder: In der Neustadt befindet sich ein Thermalbad, die einzige Dienstleistung dort ist bisher die Massage. Von größerer Bedeutung ist jedoch das Kurbad mit einer medizinischer Abteilung im Hotel Forrás.
   
Festspielplatz vor dem Dom in Szeged Kultur: Die Domfestspiele mit Oper- und Operettenvorführungen finden seit 1931 in Szeged statt - in letzter wegen großem Publikumsandrang gestreckt im Zeitraum zwischen Juni und August. Vor dem Dom ist die Akustik besonders gut und die Kathedrale im Hintergrund bietet eine besondere Ambiente. Die Organisation der Festspiele ist weitgehend am Beispiel der Salzburger Festspiele orientiert. Der Platz vor dem Dom ist genauso groß, wie der Piazza San Marco in Venedig. Synagoge von Szeged
    
Außer den klassischen ungarischen Theaterstücken werden hier die bekanntesten Opern von Giuseppe Verdi, Pietro Mascagni, Giacomo Puccini u.a. vor 4.200 Zuschauern aufgeführt. Die berühmtesten Sänger aus aller Welt sind Stammgäste auf der Bühne, so auch die sog. High Society auf der Tribüne.
     
Synagoge von Szegedin In Szeged steht die zweitgrößte Synagoge von Ungarn. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zum ersten Male im Jahre 2015 vollständig renoviert. Synagoge von Szeged
     
Dem Namen nach bekannteste Küchenspezialität aus Szegedin ist in Deutschland das Szegediner Gulasch, das allerdings nur in Deutschland aus Szegedin stammen soll. Diese mit Sauerkraut angereicherte Gulaschvariante wird in den östlichen Landesteilen von den Ungarn Székelykáposzta und von den Siebenbürger Sachsen spätestens seit der türkischen Besatzungszeit (im Allg. 1526-1686) Seklerkraut genannt. Lediglich in Deutschland soll es Gulasch sein und eine Spezialität aus Szegedin - weil ein deutscher Soldat aus Sachsen im ersten Weltkrieg hier in einem Lokal dem Wirt ein Gedicht über dieses Rezept hundertfach schreiben und in der Heimat angekommen in Restaurants verteilen musste, als es herausstellte, dass er nicht bezahlen kann. Der vermeintliche Gourmetkoch Gundel, Besitzer mehrerer Restaurants unter verschiedenen Namen in Budapest dichtete das Rezept einem seiner Gäste zu, einem Schauspieler mit dem Familiennamen Székely zu Ende des 19. Jahrhunderts und so wird das Rezept für das Szegediner Gulasch seitdem in diversen Reiseprospekten als Erfindung von Gundel zu Ende des 19. Jahrhunderts gelobigt. Es war ein Kundenfang in der High Society schon immer, bestimmten vornehmen Persönlichkeiten ein Rezept zuzudichten - von wegen so a Schmarrn.
 
Eine echte Szegediner Spezialität ist jedoch die feurige 
Fischsuppe nach Szegediner Art. Das Internationale Fischsuppenfestival findet in September statt.
 
Die 
Picksalami ist eine über die Landesgrenzen hinaus bekannte Landesspezialität, die heute nicht nur in Szeged hergestellt wird.
   
     
   
Ungarn-Tourist Team                                                                                                               
   
   

Copyright © 1999  Ungarn-Tourist  -  Alle Rechte vorbehalten  -  Stand:


Sie wollen endlich einmal nach Szeged an den südlichen Ufern der Theiß? - Szeged bietet mehr als das Szegediner Gulasch. 
Es wird 
von den Ungarndeutschen Seklerkraut genannt, die Ungarn nennen es Székelykáposzta,
nur in Deutschland soll es Gulasch sein und sogar aus Szegedin kommen, weil ein deutscher Soldat im ersten Weltkrieg in einem Lokal in Szegedin
dem Wirt ein Gedicht über dieses Rezept schreiben musste, als er nicht bezahlen konnte.
Die Domfestspiele markieren den Höhepunkt der sommerlichen Touristensaison in Szeged
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