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Sümeg

Burg Sümeg Sümeg ist eine Gemeinde mit 6.850 Einwohnern nördlich vom Keszthelygebirge am Westbalaton.
  
In Sümeg steht hoch, weit aus der Ferne unübersehbar und malerisch, die größte und am besten erhaltene Burgruine der Gegend. Mit der Burgbefestigung begann man gleich nach dem Tatareneinfall etwa ab 1260 auf direkte Anweisung aus dem Könighaus der Árpáden.
  
Zu Beginn bestand die Burg lediglich aus dem heutigen alten Turm, der Zisterne und aus einigen anderen Räumlichkeiten. Als Burg wurde die Befestigung erstmalig im Jahre 1301 erwähnt. Im 15. Jahrhundert haben große Bauarbeiten in der Burg von Sümeg auf Geheiss der Veszpremer Bischöfe Matyas von Gathaloczy und Albert von Vetesi stattgefunden.
   
   
Kurz nach dem Türkeneinfall im Jahre 1552 wurde der Bischofssitz aus Veszprém in die Burg von Sümeg verlegt bzw. gerettet und hier überlebte der Klerus die Zeit bis zur Befreiung Ungarns im Jahre 1686. Die Burg wurde von den Türken vielfach belagert, konnte aber von den Osmanen nie erobert werden. So konnte die Franziskanerkirche und Kloster während der türkischen Besetzungszeit im Jahre 1653 fertiggestellt werden. Es ließ sich jedoch nicht vermeiden, dass die Türken die Bevölkerung am Fuße der Burg in mehreren Rachezügen dezimierten.
    

   
Burg Sümeg - eine Bastei Im 15.-16. Jahrhundert gegen die Türken stark ausgebaut spielte die Festung eine wichtige Rolle auch im Kurutzenaufstand von Rákóczi. Obwohl die Burg nach dem Friedensbeschluß den Österreichern kampflos und einigermaßen heil übergeben wurde, zerstörten die Habsburger die Befestigungsanlagen im Jahre 1713.
   
Kurz danach begann die während der türkischen Besatzungszeit stark dezimierte Bevölkerung mit dem Wiederaufbau der Gemeinde Sümeg. Der Bischofspalast von Bischof Márton Padányi-Bíró wurde zwischen 1748 und 1755, die römisch-katholische Pfarrkirche im Jahre 1757 im Barockstil gebaut. Letztere sind mit den berühmten Fresken des österreichischen Malers Anton Maulbertsch prachtvoll ausgemahlt; man sagt, es sei sein schönstes Werk. Das barocke Hertelendy-Herrenhaus ist aus dem 18. Jahrhundert.
   
Touristik:
Die heute restaurierte Burgruine von Sümeg ist seit eh und je einen Besuch wert. Erinnerungsfoto rechts: Januar 1967.
   
   
Aus der Burg sieht man bei schönem Wetter bis nach Graz in Österreich. In der Burg kann die Ausstellung zur Festungsgeschichte besichtigt werden.
Unterhalb der Burg befinden sich einige gastronomische Betriebe und ein Waffen- und Kutschenmuseum.

Ein Ausflug nach Sümeg im Jahre 1967

Anfang der 1970er Jahre bereits restauriert, wurden die Ruinen nun schon seit zwei Jahrzehnten erneut renoviert. Intensiv gearbeitet war jedoch erst seit 2009 mit EU-Geldern, wozuauch die Gemeinde etwas vorstrecken musste.
  
Türme wurden erneuert, Basteien, Burgkapelle und Dachkonstruktion wurden befestigt. Insgesamt wurden rd. 3 Millionen Euro in die Renovierungsarbeiten investiert und sie sind nun abgeschlossen. Heute ist die Burg mit den Ritterspielen eine Touristen-Attraktion.
Renovierungsarbeiten 2011 in der Burg Sümeg

  
Im Turm finden Sie eine kleine Ausstellung zur Burggeschichte. Dort zeigt man auch Ausgrabungsfunde aus der Bronze- und der Römerzeit. Denn in Sümeg grub man einen frühgeschichtlichen Friedhof sowie eine frühchristliche Basilika aus. Der Ort Sümeg liegt unterhalb des Burgberges. Er hat noch ganz den Charakter eines vornehmen Landstädtchens.
  
Der Hauptplatz wird von herrschaftlichen Häusern aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts gesäumt. Hier steht das Geburts- und Wohnhaus des Balaton- Dichters Sandor Kisfaludy, das heute ein Museum ist. Montags ist das Museum geschlossen. Im
Geburtshaus des Erzählers Sándor Kisfaludy (1772 bis 1844) zeigt man auch Arbeiten von Sandors Bruder Karoly (der Autor zahlreicher Theaterstücke und Lustspiele war).
  
In der Vak Bottyán utca stehen noch heute Deckhengste aller in Ungarn gezüchteter Rassen in barocken Stallungen. In einem kleinen Museum zeigt man ihnen schöne ungarische Kutschengeschirre, Sättel und Zaumzeug.

  

Verlockend ist das mittelalterliche Festmahl im Rittersaal, am Fuße der Bergkuppe, wofür der Tourist bis zu zwei Stunden opfern sollte für die Besichtugung des angebauten landwirtschaftlichen Betriebes samt Stallungen. Da wird auch Reiten angeboten.
   
Burgfestspiele in Sümeg Je nach Jahreszeit finden die Burgfestspiele mehr oder weniger häufig statt, im Hochsommer bis zu 4 Tage lang in der Woche. Dabei werden mittelalterliche Sitten in Erinnerung gebracht. Mittelalterliche Burgfestspiele in Sümeg
   
  
Ungarn-Tourist Team                                                                                                               
   
   

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Sie wollen endlich einmal zu den Burgfestspielen nach Sümeg? - Die Burgruine von Sümeg ist seit eh und je einen Besuch wert.

In der Burg kann die Ausstellung zur Festungsgeschichte besichtigt werden. Oben aus der Burg sieht man bei sehr schönem Wetter bis nach Graz in Österreich.
Am Fuße der Burg gibt es einige gastronomische Betriebe mit Reithof, die auch Reiten anbieten.
Öfter im Jahr finden hier Burgfestspiele statt, dabei werden mittelalterliche Sitten in Erinnerung gebracht.