StartseiteFerienwohnungen in BudapestFerienapartments in Downtown BudapestThermalbäder und Kuren in BudapestUngarische Küche - Gulasch und Rezepteüber den UngarnweinFormel 1 bei Budapest am HungaroringKurbäderstadt Budapest  
Orte in Ungarn
    
   
 Aggtelek   
Alsóörs   
 Badacsony   
 BALATON   
    NSG Kleinbalaton   
 Balatonalmádi   
 Balatonederics   
Balatonfüred   
Békésszentandrás   
 BUDAPEST   
 Bogács   
 Buzsák   
 CAMPING und FKK   
 DONAUKNIE   
 Eger   
 Erd   
 Esztergom   
 Felsőörs   
 Fertőrákos   
 Gyula   
 Hajdúszoboszló   
 Harkány   
 Herend   
Hévíz   
Hódmezővásárhely   
Hollókő   
 Igal   
Keszthely   
 Lillafüred   
Mezőkövesd   
Miskolc-Tapolca   
Mohács   
Nagyvázsony   
Pannonhalma   
Pécs   
PUSZTAGEBIETE   
 Révfülöp   
 Siófok   
 Somlóvásárhely     
 Sümeg   
 Szántód   
 Szeged   
 Székesfehérvár   
 Szentendre   
 Szigliget   
 Tapolca   
 Tényő   
 Theiß See   
 Tihany   
 Tokaj   
 Veszprém   
 Visegrád   
 Zalakaros   
 Zamárdi   
   
   
   
   
 Impressum   
 Kontakt   
   
   
 Startseite   
   
 zurück   

Herend

     
Herend ist eine Ortschaft im Bakony Gebirge und befindet sich auf der Landstrasse 8 zwischen Veszprém im Osten und Ajka in westlicher Richtung. Herend hat insgesamt rd. 3.500 Einwohner und wer das Wort Herend hört, dem fällt nur die Porzellanmanufaktur ein.
   
Die Gegend war bereits in der Römerzeit besiedelt.

   
Im Gebiet der Gemeinde fand man die Überreste mehrerer Dörfer aus der Folgezeit. Diese waren während einer in dieser Gegend nur rd. 15 Jahre andauernden türkischen Besatzungszeit weitgehend entvölkert. Einerseits entflogen, andererseits von den in der Burg von Buda beschäftigten Buchhaltern dazu angezettelt, ein Exemplar nach dem anderen dafür zu statuieren, wie sehr sie Steuereinnahmen in einer Höhe benötigten, die die Bevölkerung meistens gar nicht leisten konnte. Jungedliche wurden laufend nach Istambul verschleppt, die Mädchen in die Harems der türkischen Obrigkeit, die Jungs wurden dort zu türkischen Janitscharen umerzogen. Nach der Vertreibung der Türken war diese Gegend weitgehend menschenleer und so begannen die Habsburger Mitte des 18. Jahrhunderts mit der Ansiedlung von Fachleuten aus verschiedenen Ländern. Die meisten kamen aus dem deutschsprachigen Raum. Die neuen Siedler sorgten für eine Belebung der Wirtschaft in diesem Landesteil. Nach dem zweiten Weltkrieg fand eine selektive Vertreibung der Deutschen statt. Die heutige Bevölkerung lebt entweder von der Porzellanmanufaktur oder ist Pendler zwischen den Städten Veszprém und Ajka.
  
Handarbeit in der Porzellanmanufaktur von Herend Die größte Porzellanmanufaktur der Welt - bestens bekannt unter Fachleuten. Ihr "Herender Genre", Ziergegenstände, Figuren, handbemaltes Geschirr, zeigt einen etwas historisierenden, sehr typischen Stil. Der Betrieb wurde 1839 gegründet. Der Bau von damals ist jetzt ein Museum mit porzellanenen Prachtstücken. Gegenüber der Fabrik können Sie die qualitativ hochwertigen Porzellanstücke kaufen: handgemalt, schön und teuer, dafür aber wertvoll - bei richtiger Aufbewarung und Pflege eine gute Kapitalanlage.
Herend Porzellanmanufaktur
  
Die heutige Porzellanmanufaktur entstand allmählich ab 1826 aus der Ziegelbrennerei des Topfwarenfabrikanten Stingl. Das hat zu einem ersten großen wirtschaftlichen Aufschwung in Herend geführt. 1839 begann der neue Eigentümer Moritz Fischer mit der Herstellung von Porzellan. Zum enormen Aufschwung seiner Manufaktur trugen einige glückliche Umstände bei. Einerseits fanden die Kriege der Engländer im indochinesischen Raum statt und fand daher ein Boykott von chinesischen Waren in Europa statt. Da der Adel den Nachschub von wertvollem Geschirr vermisste, stießen die Bestrebungen des neuen Porzellanfabrikanten auf Gegenliebe und Unterstützung durch den Hochadel auf dem gesamten europäschen Kontinent.
  
Zu den Abnehmern der Produkte aus Herend in der Folgezeit zählten praktisch alle Königshäuser, wie die britische Königin Victoria, Kaiser Franz Josef I., der russische Zar Nikolai II. und sogar der mexikanische Kaiser. Da die Nachfrage enorm groß war, kam die Fabrik der Bestellung kaum nach. Es konnten anfänglich nur der kapitalkräftigste Hochadel und die Mitglieder der Geldaristokratie beliefert werden (Eszterházy, Rotschild u.a.). Die Ausbildung der Fabrikmitarbeiter wurde intensiviert und die Belieferten wurden zur vollsten Zufriedenheit bedient, der Porzellanfabrikant und Hoflieferant wurde in den Adelstand erhoben. Da die Namenszüge und Abbildungen der Belieferten das Geschirr schmückten, das bei den Treffen mit ihren ausländischen Gästen benutzt wurde, konnte man kine bessere Werbung über die Landesgrenzen hinaus erfinden - und die Legende vom besonderen Porzellan lebt auch heute noch.
  
Im Jahre 1948 verstaatlicht und 1993 teilweise reprivatisiert, spielt die Handarbeit weiterhin eine wesentliche Rolle bei der traditionellen Porzellanherstellung in Herend. Künstlerisch hoches Niveau und Spitzenqualität sind Markenzeichen des Porzellans aus Herend. Ihr "Herender Genre" ist einzigartig auf dieser Welt.
   

   

Ungarn-Tourist Team                                                                                                               

   
   

Copyright © 1999  Ungarn-Tourist  -  Alle Rechte vorbehalten  -  Stand:

     

Sie wollen endlich einmal nach Herend zur Porzellanmanufaktur? - Die Porzellanmanufaktur ist bestens bekannt unter Fachleuten.
Ihr "Herender Genre", Ziergegenstände, Figuren, handbemaltes Geschirr, zeigt einen etwas historisierenden, sehr typischen Stil. Der Betrieb wurde 1839 gegründet.
Der Bau von damals ist jetzt ein Museum mit porzellanenen Prachtstücken. Gegenüber der Fabrik können Sie die qualitativ hochwertigen Porzellanstücke kaufen:
handgemalt, schön und teuer, dafür aber wertvoll und bei richtiger Pflege eine gute Kapitalanlage.