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Kunst und Kultur in Budapest
   
Konzerthalle im Palast der KünstePalast der Künste und das Ungarische Nationaltheater am Donauufer in Budapest
   
Wer den gewaltigen kulturellen Brückenschlag zwischen Ungarns kulturgeschichtlichem Erbe und seinen modernen Kunstangeboten, die zu den besten Europas zählen erfahren möchte, begibt sich am besten in Budapests neuem kulturellen Hot Spot, dem Palast der Künste, der sich direkt benachbart mit dem neuen Nationaltheater am östlichen Donauufer befindet. Das neue Kulturzentrum am Fusse der Donaubrücke Rákóczi ist schnell zu erreichen aus dem Stadtzentrum mit der Strassenbahnlinie 2, die entlang der östlichen Donauufer fährt. Die Haltestelle heisst: "Millennáriumi Kulturális Központ" - südwärts die vorletzte Haltestelle.
 
Palast der KünsteLudwig Museum im Palast der Künste
   
Der bis ins letzte Detail durchgestylte Kunsttempel besticht nicht nur durch seine beeindruckende Architektur, sondern auch durch die in ihm frei werdenden Klangvolumina.
   
Der Palast der Künste sollte etwas ganz besonderes werden, das war das Credo der Bauherren. Ebenso seine multikulturelle Nutzung, die von klassischen Konzerten bis zum Jazz und vom Ballett bis zur modernen Tanzproduktion reicht.
   
Der Gebäudekomplex beherbergt auch das
 
Ludwig Museum
   
Oper von Budapest Wer es klassisch-traditionell mag, der ist in der Budapester Oper richtig. Das altehrwürdige Haus erfreut die Opernliebhabern aus aller Welt mit hervorragenden Inszenierungen.
Opera - Panoramabilder
Opernhaus von Budapest
Foyer im Opernhaus von Budapest Der berühmte Kunstmaler Bertalan Székely (*1835 - †1910) stammte aus Klausenburg (heute Cluj in Rumänien).
   
Er wurde berühmt durch die Gemälde der "Zrinyer Schlacht", das Altarbild "Golgotha", den Genrebilder "Sturm" und "Das Gedächtnis", den Aktbildern "Die Quelle" und "Leda", und den Fresken im Opernhaus von Budapest,  wie "Die Auffindung des Leichnams von König Ludwig" u.a. Er war seit dem Jahre 1871 in der Budapester Modellzeichenschule tätig, und schon durch viele ausgezeichnete historische Arbeiten berühmt geworden. Székely war ein ehemaliger Schüler von dem bekannten Wiener Künstler Rahl und von dem Münchner Künstler Piloty.
Bertalan Székely
Opernball in Budapest Opernball - Ein jeder Ungar ist gespannt, wer sich da in einer Stretchlimousine um die Ecke kutschieren läßt und man staunt oft, welch ein Celeb sich einbildet, notwendiger Bestandteil der Veranstaltung zu sein, wie z.B. der Herr am Bild links (klicke auf die Bilder). Der Opernball war bis 2009 ein Silvesterball und wird seit 2014 nach Wien Muster im Februar zur Faschingszeit veranstaltet. Opernball in Budapest
Operette von Budapest Einen Katzensprung entfernt von der Oper in Richtung Oktogon Platz, lediglich eine kurze Strassenecke entfernt von der Oper befindet sich das Operettentheater von Budapest (Bild links). - Rechts neben dem Operettenhaus steht das Moulin Rouge. Beide Unterhaltungsbetriebe bildeten ursprünglich einen Bordellbetrieb, den größten Betriebskomplex seiner Art in Europa zu damaligen Zeiten, als dieser dem Bau des Opernhauses um die Ecke herum am Andrássy út Weg weihen musste. Im neuen Gebäude entstand die Musiksparte Operette. Die Komponisten Emmerich Kalman (geb: Imre Koppstein) und Franz Lehar waren die musikalischen Pioniere in diesem ehrwürdigen Fachbetrieb.
Die Kunsthalle rechts am Heldenplatz von Budapest Den kulturellen Bogen spannt man dann am besten weiter, indem man am herrlichen Andrássy Allee bis zum Heldenplatz folgt, und dort auf der rechten Seite das Museum der Bildenden Künste besucht, das auf Ungarisch Műcsarnok (=Kunsthalle) genannt wird. Der Eingang zu diesem musealen Kunsttempel steht auf sechs Säulen. Dieses Museum überzeugt kulturell genauso, wie architektonisch und zudem immer aktuelle Sonderausstellungen bietet.
Das Museum der Schönen Künste befindet sich direkt gegenüber dem Museum der Bildenden Künste am Heldenplatz. - Einige Panoramabilder aus dem Museum - Die Sammlung italienischer Kunstwerke aus dem Mittelalter ist reichhaltig und besonders wertvoll. So trifft man hier auf Werke von Giorgone, Bellotto, Bronzino (Venus, Amor und die Eifersucht), Raffaello und Tiziano, um nur die bekanntesten italienischen Maler zu nennen, die hier vertreten sind. Die Briefmarke rechts soll besonders wertvoll sein. Man kann nur rätseln über die Ursache einiger Fehler darauf. Ob sie aus Unwissen oder aus Interesse an der Herstellung von wertvollen Briefmarken eingeschlichen waren in einer Zeit, als Ungarn Devisen brauchte und die ungarischen Briefmarken noch einen guten Ruf für wertvolle Investition hatten. Angelo statt Agnolo müsste auch schon allen auffallen, die sich in der Kunstszene weniger auskennen. Bronzino
Die Sammlung niederländischer Kunstwerke aus den 15. und 16. Jahrhunderten ist so reichhaltig, dass man sie getrent nach katholischen (heute belgisch) und protestanischen (heute holländisch) Kunstwerken austellen kann. Das mag aber auch nach unserer Einschätzung eher an den vorhandenen Räumlichkeiten im Museum am Heldenplatz liegen. Zu den berühmtesten Malern, die hier vertreten sind, zählen Pieter Bruguel senior, Rubens, Van Dyck, Rembrandt, Ruisdaelek u.a.
   
Ein Unicum ist hier die größte Sammlung spanischer Maler außerhalb von Spanien, darunter berühmte Werke von El Greco, Velázquez, Murillo und Goya (Wasserträgerin).
Goya - Wasserträgerin
Kunstgewerbemuseum Historisch interessant ist der prächtige Jugendstilbau, indem sich das Kunstgewerbemuseum befindet. Es vermittelt einen tollen Überblick über die handwerklichen Schätze der Magyaren. Auch wenn die Homepage dieses Museums nur auf Ungarisch geschrieben ist, im Museum wird alles verständlich für die Besucher aus dem Ausland. Umso weniger verständlich ist es vor dem Gebäude, wie man die schöne Turmspitze, so wie am Bild links abgelichtet worden ist, neulich durch eine hässliche Stahlkonstruktion erstzte. In der Presse wurde die Arbeitsvergabe an ein bestimmtes Unternehmen mit Beziehung unterstellt. Warum ein Stahlkrsett, wenn eine komplette Renovierung des Gebäudekomplexes bevorsteht, darüber sollte man nicht lange nachdenken.
Unbedingt einen Besuch wert ist die phantastische Nationalgalerie in der mächtigen Burg am königlichen Burgberg. Die bedeutendsten Kunstwerke Ungarns vom Mittelalter bis zur Gegenwart präsentieren sich dem Besucher in einem wahrhaft königlichen Ambiente. Ungarische Nationalgalerie am Burgberg
Eine Reihe von besuchenswerten Museen, die in dieser Gegend sehr nah zueinander liegen, sind meist historisch relevante Ausstellungsstätten, die von der Antike bis zur Gegenwart interessante Objekte zeigen. Die wichtigsten sind:
   
 
Hier erfährt man interessante Fakten über die Entstehung dieser Gegend im Nordwesten von Budapest. 
   
Warum der Name der Strasse "Herkules utca" mit einem "k" und der Namensgebende Hercules Villa mit einem "c" geschrieben wird? Das könnten nur die dafür zuständigen Parteibonzen beantworten. Der im Jahre 2010 gewählte neue Oberbürgermeister von Budapest war früher in diesem Stadtbezirk politisch aktiv und ist heute sogar in ganz Budapest zuständig für die Benennung aller öffentlichen Wege und Plätze.

Vasarely Wer den lange in Paris schaffenden Künstler Vasarely nicht kennt, hat im Leben einiges verpasst und sollte es schnell im Vasarely Museum am Szentlélek tér Platz am westlichen Fusse der Árpád Brücke schnell nachholen.
Für Liebhaber sakraler Kunst ist die Sankt Stefans Basilika ein Pflichtbesuch. Die Bildergalerie der Basilika spricht für sich. Der beeindruckende Kirchenbau versetzt nicht nur Gläubige in ehrfürchtiges Erstaunen. Für die Ungarn hat die Kathedrale eine noch viel weiter reichende Bedeutung, ruht doch hier die Reliquie der rechten Hand des Heiligen Stefans, des Staatsbegründers Ungarns. Stefansbasilika in Budapest
   
Manch eine berühmte Person des öffentlichen Lebens fand hier ihre letzte Ruhestätte. Am bekanntesten unter den hier beigesetzten sind bei uns in Deutschland die Fussballspieler Ferenc Puskás und Zoltán Varga, der bis zum bisher größten, bekanngewordenen Bundesligaskandal für die Berliner Hertha spielte.
   
Damals wurde Zoltán Varga ein lebenslang gesperrt und als einziger nie begnadigt, obwohl er unter den Betroffenen am wenigsten mit den Machenschaften von damals zu tun hatte. Es gab zwei Gründe für seine hohe Strafe - die höchste im Bundesligaskandal von 1971 überhaupt: Er verschwieg vor Gericht nichts davon, wozu ihn seine spielverschiebende Mannschaftsleitung verpflichtete und er war ein Ausländer in Deutschland. Um ihn kümmerte sich nicht einmal sein Heimatland, das pseudokommunistische Ungarn, als es im Rechtsstaat Deutschland vor Gericht darum ging, ein Jahr vor der Weltmeisterschaft nicht die im Bundesligaskandal betroffenen, sondern die deutschen Nationalspieler für die WM zu begnadigen. Uli Hoeneß, der damals für den FC Bayern spielte, erinnerte sich neulich an die Ereignisse von damals so: "Wenn ich die Wahrheit schreiben würde, müssten wir nach Australien auswandern."
   
Ob weltliche oder sakrale Kunst, Budapest ist eine kulturelle Energiequelle, die sich unbedingt lohnt, erschlossen zu werden.
   
   
   

Ungarn-Tourist Team                                                                                                               

 
   

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In keinem anderen Land und in keiner anderen Großstadt der Welt gibt es so viele Thermal- und Heilquellen, wie in Ungarn (über 800) und in Budapest.
Allein in der Hauptstadt Budapest gibt es rd. 50 öffentliche Heilbäder.